Caritasdirektor aus Ruanda besucht Kreiscaritasverband

Father Theoneste nutzt Besuch in Deutschland für Austausch

Anlässlich seines Besuches in Sassenberg hatte Father Theoneste Munyankindi, Diözesancaritasdirektor in Ruhengeri, Ruanda, auch eine Einladung von Caritasvorstand Herbert Kraft zu einem Treffen im Teresa-Kindergarten in Warendorf angenommen. Bei einem Rundgang durch die Einrichtung ließ sich der Gast von Leiterin Maria Heuer über die Betreuungspraxis in der Caritas-Einrichtung informieren. Beim gemeinsamen Essen informierte er seinerseits über die Probleme und Bedarfe im Health Center in Nyakinama, das für 32.000 Menschen in 51 Dörfern Vorsorge, medizinische Hilfe, Impfungen, Begegnung und Betreuung bietet, und dass nach 50 Jahren des Betriebes dringend saniert werden muss.
Father Theoneste, der von Diakon Werner Fusenig nach Sassenberg eingeladen worden war und von ihm begleitet wurde, zeigte sich erwartungsgemäß beeindruckt von den Standards hier in Deutschland. Er bedankte sich, dass sein Gesundheitszentrum nun auch Hilfe über Caritas International erhalten werde.

Auch Frieda freute sich über den freundlichen Besuch aus Ruanda, der sich mit ihr über ihr tolles Bild unterhielt und Vornamen austauschte.


Besuch im Teresakindergarten: v.l. Caritasvorstand Herbert Kraft, Theoneste Munyankindi, Maria Heuer und Werner Fusenig ( Fotos: Hörnemann)

Beim „Trommelwirbel“ stehen Jungs im Mittelpunkt

Aus: Die Glocke

Ob Fahrrad, Kettcar oder alte Holzbank – die sieben Jungs im Grundschulalter sind schon ziemlich fit im Reparieren und Restaurieren. Immer freitags ab 12.30 Uhr sind sie im Werkkeller der Everword-Grundschule in Freckenhorst anzutreffen.

Mit ihrem Betreuer Aleksej Davydov setzen sie Spielgeräte für den Offenen Ganztag (OGS) des Caritasverbands im Kreisdekanat Warendorf instand oder basteln an eigenen Projekten wie kleinen Holzhäusern. Schüler der ersten bis vierten Klasse haben in diesem Schuljahr die spezielle Werk-AG besucht, die sich ausschließlich an Jungen richtet. Ihr AG-Leiter Aleksej Davydov hat im März die praxisbegleitende Fortbildung „Geschlechterbewusste Arbeit mit Jungen im Offenen Ganztag an Grundschulen“ abgeschlossen. Und sich damit qualifiziert, Jungen in ihrer Entwicklung zu selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zu unterstützen.

Die Qualifizierung fand im Rahmen des Projekts „Trommelwirbel“ des Caritasverbands für die Diözese Münster statt. Der Spitzenverband will damit die Jungenarbeit stärker in den Fokus rücken. „Jungen gehen ganz anders miteinander um, wenn sie unter sich sind“, berichtet Davydov. Sie bräuchten einen Raum nur für sich.

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„Göttliche Fügung“

Rektor Josef Niehenke mit großem Zirkus in den Ruhestand verabschiedet
aus. WN, von Engelbert hagemeier Über den roten Teppich ging es für Josef Niehenke gestern in Richtung „Manege“, wo er unter tosendem Applaus empfangen wurde. Der Schulleiter der Heinrich-Tellen-Schule (Förderschule für Geistige Entwicklung) wurde in den Ruhestand verabschiedet – und die Schüler, Kollegen, Freunde und Wegbegleiter hatten dafür nicht nur einen „Zirkus“ in der Turnhalle der Schule organisiert, sondern auch extra zu diesem Anlass die „Josef-Niehenke-Schulband“ gegründet.

Im Mittelpunkt des Vormittags stand ein Mann, der die Schule in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich geprägt hat, davon mehr als 17 Jahre lang als ihr Leiter. Keine Frage: Niehenke war beliebt.

Herbert Kraft, Geschäftsführender Vorstand der Caritas und Träger der Schule, zog gar den Vergleich zu einer „göttlichen Fügung“, dass Niehenke erst als Lehrer an die Schule kam und dann die Leitung übernahm. „Es war eine glückliche Entscheidung, und die Zusammenarbeit beider Schulleiter“, Josef Niehenkes und seines Stellvertreters Eberhard Everke, „war maßgeblich für die Entwicklung der Schule“, sagte Kraft, der auch das ehrenamtliche Engagement Niehenkes in diversen Gremien, Verbänden und Beiräten hervorhob. Als Dank überreichte er dem scheidenden Schulleiter das Caritas-Ehrenzeichen in Gold.

höchste Ehrung des Caritasverbandes für Josef Niehenke


er „schwebte auf Wolke sieben“


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Ruhestand nach 190 Jahren im Schuldienst

5 Lehrkräfte der Heinrich-Tellen-Schule beenden ihren Dienst

Hildegard Bunge, Irmgard Gehrigk, Josef Kraß, Maria Rothaus und Ida Wunder haben die Heinrich-Tellen-Schule mit aufgebaut. Nach jeweils 40 oder fast 40 Dienstjahren stellen sie sich nun einer neuen Herausforderung: dem Ruhestand. Sie können noch davon berichten, wie es war, als vor fast 40 Jahren aus der damaligen Tagesbildungsstätte zunächst eine Sonderschule und später dann eine Förderschule für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung wurde.
Sie haben als Fachkräfte für sonderpäda-gogische Förderung und insbesondere in ihren Fachgebieten dazu beigetragen, dass die Schule heute mit ihrer breitgefächerten Kompetenz und dem modernen pädagogi-schen Konzept so gut dasteht. Dem Schul-motto „Vielfalt ist unsere Stärke“ haben sie ein Gesicht gegeben und gerade die Vielfalt der Begabungen unter den Schüler als Bereicherung angenommen.

Nach zusammen etwa 190 Dienstjahren verlassen sie jetzt die Heinrich-Tellen-Schule
von links, vorne: Maria Rothaus, Irmgard Gehrigk, Hildegard Bunge; hintere Reihe: Ida Wunder, Josef Kraß und Schulleiter Josef Niehenke


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