„Spiel ohne Grenzen“ bringt Caritas Menschen in Bewegung

Aus: Die Glocke
„Wir haben 120 Medaillen an 120 glückliche Teilnehmer verteilt“ – so war das Resümee von Josef Hörnemann (Caritas) nach dem „Spiel ohne Grenzen“ im Stadtstadion. Innerhalb des kreisweiten Projekts „Caritas in Bewegung“, das der Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf nach einer Idee von Vorstandssprecher Herbert Kraft noch bis zum 30 Juni durchführt, hatten Kollegen aus sechs Einrichtungen des Verbandes zu einem Wettbewerb mit Spiel und Spaß eingeladen. Das Wetter war exzellent, und so konnten die sechs Teams, die sich jeweils aus Kindern, Männern und Frauen des Teresa-Kindergartens, der Heinrich-Tellen-Schule, der Offenen Ganztagsschule (OGS) der Overbergschule, des Hauses St. Vitus in Everswinkel, der Freckenhorster Werkstätten und der Caritas-Geschäftsstelle zusammensetzten, sich in wiederum sechs sportlichen Wettbewerben messen.

… gemeinsam bei Spiel und Spaß …


Die Teilnehmer konnten sich mit Wasser erfrischen, Partyspiele oder gar eine Schneeballschlacht machen. Freude pur, zum Frühstück eine Laugenstange, und zum Mittagessen Hot Dogs – das rundete einen bunten, freudigen und stimmungsvollen Bewegungsvormittag ab. Mit einem Handabdruck dokumentierten alle ihre Teilnahme.

„Caritas in Bewegung“ geht weiter, in vielen Einrichtungen des Verbands finden auch in den nächsten zwei Wochen noch Aktionen statt. Ergänzend verbindet der Fackellauf alle Einrichtungen und Zieleinlauf und Dokumentation für das Ganze ist am 30. Juni auf Hof Lohmann – am Rande des dortigen Rockkonzerts „Hof Lohmann rockt“. Das Projekt wird von der Aktion Mensch, der Sparkasse Münsterland Ost, der DKM sowie der Volksbank gefördert. für die Wilfried Stephani und Stefan Buschermöhle an der Siegerehrung teilnahmen.

Start für den Fackellauf der Caritas

Aus: die Glocke, von Oliver Baumjohann
In Bewegung sind im kommenden Monat die Mitarbeiter und Klienten des Caritasverbands im Kreisverband Warendorf. Der Fackellauf, der 42 Einrichtungen und Dienste der Caritas miteinander verbinden soll, startete am Mittwoch am Verwaltungsgebäude an der Industriestraße in Freckenhorst. Von dort aus reiste die Fackel, die mit LED-Beleuchtung in den Freckenhorster Werkstätten gefertigt worden war, zum offenen Ganztag an der Freckenhorster Everword-Grundschule. „Neben der Fackel haben wir für die Schüler des offenen Ganztags auch eine Überraschung im Gepäck“, verriet Josef Hörnemann. Alle OGS-Kinder durften sich auf kühles Eis freuen, das die Fackelläufer gut verpackt in einem Bollerwagen dabei hatten. Vom offenen Ganztag aus reiste die Fackel weiter zur Hauptstelle der Freckenhorster Werkstätten am Bussmannsweg, von dort aus war das Haus St. Vitus in Everswinkel die nächste Station. Und so geht es in den kommenden Tagen und Wochen weiter, von Einrichtung zu Einrichtung, von Mitarbeiter zu Mitarbeiter, von Gruppe zu Gruppe und durch große Teile des Kreises Warendorf, bis die Fackel am 30. Juni von Mitarbeitern des Oelder Ambrosius-Hauses zum Hof Lohmann gebracht werden wird. Dort, wo gleichzeitig das Open-Air-Festival „Hof Lohmann rockt“ stattfinden wird, endet der Fackellauf. „Wir werden eine Dokumentation zusammenstellen und dort präsentieren“, blickt Josef Hörnemann voraus. Auch deshalb ist bei jeder Etappe immer ein eigens in den Werkstätten gefertigter und bestickter Turnbeutel mit dem Fackellaufbuch mit dabei. Wie viele Kilometer die Fackel bei ihrer Reise durch den Kreis Warendorf zurücklegen wird, haben Josef Hörnemann, Herbert Kraft und Ideengeber Manfred Lensing-Holtkamp im Vorfeld nicht ausgerechnet. Auch die Art der Fortbewegung der Fackel ist nicht festgeschrieben. „Es kann gelaufen, gegangen, mit dem Rollstuhl gefahren oder die Rollstühle können im Bulli mitgenommen werden“, sagt Herbert Kraft. Wichtig sind ihm und allen anderen Organisatoren des Fackellaufes die Begegnungen der Mitarbeiter und der Klienten untereinander – auch von Abteilungen und Einrichtungen, die im Alltag eher wenig miteinander zu tun haben.

Mit Trillerpfeifen für bessere OGS

Aus: Die Glocke Warendorf von Anicka Reckeweg
Schüler gehen auf die Straße
Ein gellendes Pfeifkonzert haben am gestrigen Mittwoch rund 400 OGS-Schüler anlässlich der Bedingungen der Nachmittagsbetreuung veranstaltet. Die Jungen und Mädchen zogen mit Trillerpfeifen, Plakaten und großen Transparenten ausgestattet in einem Sternmarsch durch die Innenstadt.
Schon Minuten vor der Ankunft kündigten sich die Schüler durch Trillerpfeifen und Parolen lautstark an. Fing es bei den Kleinsten mit „Wir wollen OGS“ an, skandierten ältere Schüler „Wir protestieren für die OGS“.

Zum Sternmarsch aufgerufen hatte die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände in der Freien Wohlfahrtspflege. Unter anderem die Caritas und die Awo sind Träger vieler OGS-Einrichtungen. „Vom März bis zum 12. Juli findet die Kampagne ,Gute OGS darf keine Glückssache sein’ statt, die wir ins Leben gerufen haben“, sagt Josef Hörnemann vom Caritasverband. „An der Reaktion der Kinder merkt man, wie notwendig die Verbesserung der Bedingungen ist“, hat er Mühe, gegen die Trillerpfeifen und Rufe der jungen Leute anzukommen.

… die ersten „Demonstranten“ treffen ein. ( Foto Caritas)


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Kampagne am 31. Mai

400 Kinder marschieren für bessere OGS
aus: Die Glocke, von Nicole Fenneker

103 Kinder besuchen die Offene Ganztagsschule (OGS) an der Overbergschule in Warendorf. Doch im Essraum gibt es nur 32 Plätze. „Wir essen also in Rutschen“, sagt OGS-Leiter Sebastian Wirtz, „obwohl wir eigentlich eine familiäre Situation schaffen und auf Tischmanieren achten wollen“.
Eine unzureichende räumliche Ausstattung – das ist eines der Probleme, mit dem viele OGSen zu kämpfen haben. Ein anderes ist die mangelnde Finanzierung. Um auf die Lage aufmerksam zu machen, hat die Landesarbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege eine Kampagne ins Leben gerufen. Awo, Caritas & Co. sind Träger vieler OGSen.

In Warendorf beteiligt man sich an der Kampagne – vor allem mit einem Sternmarsch am Mittwoch, 31. Mai. Etwa 400 Kinder aus sechs Schulen werden dann mit ihren Betreuern von verschiedenen Startpunkten aus zum Marktplatz gehen, wo sie gegen 14.30 Uhr eintreffen. Dort soll ein Lied gesungen werden. Mit dabei sind Josefschule, Overbergschule, Laurentiusschule, Dechant-Wessing-Schule, Everwordschule und Wilhelm-Achtermann-Schule.

Sie freuen sich auf den Sternmarsch, um auf die Situation in den OGS hinzuweisen: v.l. Josef Hörnemann, Sebastian Wirtz, Herbert Kraft ( alle Caritas) ,Heiko Sachtleber, Awo, Susanne Löbke, Innosozial, und die Kinder David, Sanjay und Elif


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