Kirchengemeinde St. Laurentius

Gedenken an die Verstorbenen und Millionen Lichter

Warendorf (gl). Die katholische Kirchengemeinde St. Laurentius Warendorf lädt ein zu den Gottesdiensten zu Allerheiligen. Am Donnerstag wird ab 8 Uhr in der Klosterkirche, ab 9 Uhr in der Laurentiuskirche, ab 10 Uhr in der Marienkirche und im Marienheim und ab 11.15 Uhr in der Josefkirche die Eucharistie gefeiert.

Auch in diesem Jahr trifft sich am Allerheiligentag um 15 Uhr die Gemeinde St. Laurentius auf dem Friedhof vor der Friedhofskapelle, um der verstorbenen Angehörigen zu gedenken. Musikalisch wird die Andacht von der Marienkantorei unter der Leitung von Claudia Lawong gestaltet. Geweihte Buchsbaumzweige können im Anschluss an das Gebetsgedenken auf dem Friedhof um 15 Uhr mit zu den Gräbern genommen werden.

Von 18 bis 21 Uhr, ohne festen Beginn und Ende, ist in der Marienkirche Gelegenheit des Andenkens für alle, die um einen Menschen trauern. Mit Musik, Texten, Gebet, Kerzen und der Möglichkeit zum Gespräch können Besucher sich an Menschen, um die sie trauern, erinnern und für sie beten.

Am Allerseelentag, 2. November, wird in den Kirchen (Josef-, Laurentius- und Marienkirche) der Pfarrgemeinde ab 19 Uhr der Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Dabei werden Lichter auf dem Altar entzündet und die Namen genannt. Zu diesem Gedenkgottesdienst sind die Angehörigen eingeladen. Die Eucharistiefeiern um 9 Uhr in der Josef- und in der Marienkirche entfallen am Freitag. In der Kapelle des Malteser-Marienheims wird ab 9 Uhr Eucharistie gefeiert.

Die Aktion „Eine Million Sterne“ symbolisiert bundesweit die Solidarität mit den Armen der Welt. Die Aktion unterstützt in jedem Jahr ein anderes Projekt, in diesem Jahr Kinder und Jugendliche aus der Ostukraine, die durch kriegerische Auseinandersetzungen seit 2014 ihr Zuhause verloren haben. Die zentrale Veranstaltung findet in diesem Jahr am Samstag, 3. November, in Warendorf statt. Eingeladen wird zur Eucharistiefeier ab 17 Uhr in die Laurentiuskirche. Im Anschluss an den Gottesdienst bilden hunderte brennende Kerzen eine große Illumination auf dem Kirchplatz St. Laurentius. Es gibt Essen und Trinken.

Aktion Mensch macht’s möglich

Neues Auto für Fachdienst Ambulant Betreutes Wohnen

Aus der Förderung der Aktion Mensch konnte der Caritas-Fachdienst Ambulant Betreutes Wohnen für Menschen mit Behinderungen nun ein neues Auto anschaffen. Der neue weiße Caddy bietet nach Mitteilung von Caritas-Mitarbeiter Jan Schröder nun auch in der Region Warendorf die Möglichkeit, den Klienten des Fachdienstes immer wieder Angebote zur Freizeitgestaltung zu machen, die sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht erreichen können. Außerdem sind Transportfahrten für die Klienten möglich. Rollatoren und Rollstühle können transportiert werden und so können auch Klienten mit größeren Handicaps Unterstützund erfahren, wenn sie Veranstaltungen besuchen möchten oder schlicht selbst ein Transportproblem haben.

Bildunterschrift:
Große Freude über das von der Aktion Mensch finanzierte Auto: v.l. Bettina Pundsack, André Göldner, Elisabeth Grünebaum, Teamleiterin Marlis Albermann und Jan Schröder (Foto: J. Hörnemann)

Kinder können Wald nun mit Bollerwagen erkunden

Heinrich-Tellen-Schule

Aus: Die Glocke Warendorf (gl). Bereits zum 16. Mal hat der Schützenverein Neuwarendorf jetzt die Kollekte des Gottesdienstes zum Schützenfest im Juni an die benachbarte Heinrich-Tellen-Schule überreicht.

Schulleiter Tobias Mörth freute sich über die Rekordsumme von 500 Euro und konnte so einen langen Wunsch der jüngeren Schüler der Förderschule für geistige Entwicklung umsetzen. Um den Wald rund um die Schule in Neuwarendorf zu erkunden oder auch einmal ausgedehnte Wanderungen zu machen, braucht die Schule einen Bollerwagen, da die teils auch körperlich beeinträchtigten Schüler Pausen benötigen. Auch können Schüler und Lehrer mithilfe des Wagens Unterrichtsmaterial an einen anderen Ort befördern.

Ein solcher Wagen ist aber nicht einfach so zu erwerben. Mit der Firma Niehoff aus Füchtorf sei der optimale Partner gefunden worden, teilt die Schule mit. Mitarbeiter der Firma hätten in liebevoller Arbeit den Bollerwagen hergestellt.

Um ihn zu präsentieren, zeigte Schulleiter Tobias Mörth gemeinsam mit den Schulkindern Jasmin, Johanna und Arthur – stilecht sitzend im Bollerwagen – dem Präsident des Schützenvereins Neuwarendorf, Matthias Kraemer, sowie dem Seniorchef der Firma Niehoff, Heinrich Niehoff, und dem Geschäftsführer Matthias Niehoff den Einsatz des neuen Wagens.

„Nur in die Dachstube, da komme ich nicht mehr so oft hin“

Demenz-Theater

aus: Die Glocke, von Oliver Baumjohann
„Es ist wichtig, dass wir lernen, in die Gefühlswelt von Menschen mit Demenz zu sehen“, ist Thomas Borggrefe überzeugt. Der 61-Jährige arbeitet seit mehr als 30 Jahren mit Menschen mit Demenz.

Als Seelsorger ist Borggrefe in einem niederländischen Pflegehaus tätig. Doch nicht nur das: Nach seinem Theologie-Studium hat er viereinhalb Jahre die Schauspielschule im niederländischen Utrecht besucht und bringt das Thema Demenz seitdem auf Bühnen in Belgien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Deutschland. Und auch auf die Bühne im Edith-Stein-Kolleg für Altenpflege, wo Borggrefe sein Theaterstück „Dachstube“ gestern vor mehr als 200 Schülern präsentierte.

„Die Schüler bekommen so die Gelegenheit, sich über ein anderes Medium mit dem Thema Demenz auseinanderzusetzen“, freut sich Schulleiterin Monika Lückener über den Besuch von Borggrefe im Fachseminar für Altenpflege. Zu der Aufführung waren auch die Kooperationspartner wie Seniorenheime und Pflegestationen eingeladen.

Weiterlesen