Trainer/-innen werden ausgebildet

Seminarreihe des Caritasverbandes hat begonnen

Im Rahmen des Projektes “Interkulturelle Öffnung – eine Herausforderung in vielen Lebensbereichen”, das der Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf e.V. von der Glücksspirale gefördert bekommt, hat jetzt das erste von 6 Seminaren stattgefunden

Dieser erste Teil der Ausbildung zum/r Trainer/-in für Interkulturelle Kompetenz wurde am Montag von Wilhelm Stratmann, Ausbildungstrainer für interkulturelle Kompetenz der Polizei in NRW, geleitet.
Wilhelm Stratmann hatte dazu dem Caritasverband 6 Plätze angeboten. Nach einer entsprechenden innerverbandlichen Ausschreibung wurden 3 Plätze von Mitarbeiter/innen des KCV belegt und die restlichen frei vergeben.
Die bunte Mischung unter den Teilnehmer/-innen, die aus unterschiedlichen einschlägigen Einrichtungen und Diensten der Flüchtlingsberatung und –hilfe kommen, ermöglichte nebenbei einen spannenden Austausch der Fachleute untereinander.

1. Teil der Weiterbildung zum/r Trainer/-in für interkulturelle Kompetenz:vl. Evangelos Kramanlis, Magdalen Adlouni, Ausbildungsleiter Wilhelm Stratmann, Rebekka Thiel, Sarah Boumarchid, Lydia Klump, Raphaela Lagrange, Jan Stratmann und Fachdienstleiterin Ulrike Klemann

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Rottendorf-Azubis backen für den guten Zweck

Spende übergeben

aus: Die Glocke

Ennigerloh (gl). Das Ennigerloher Pharmaunternehmen Rottendorf hat insgesamt 2000 Euro an die Mindful-Jugendhilfe in Warendorf und die Kinder- und Jugendwohngruppen des Caritasverbands gespendet.

Etwa 80 Kilogramm Teig hätten 25 Auszubildende in der Gesamtschule Ennigerloh zu Plätzchen verarbeitet, berichtet Moritz Rose, Mitglied der Jugend-Auszubildenden-Vertretung (JAV) der Rottendorf-Pharma GmbH, dem Bericht des Unternehmens zufolge. Später sei das Gebäck in etwa 400 Portionen verpackt und an die Mitarbeiter verkauft worden. Karina Schnitzmeier ergänzt, dass auch Schoko-Crossies gefertigt worden seien. „Die waren noch schneller weg als die Plätzchen.“

Mit dem Verkauf erzielten die Auszubildenden 1533,92 Euro. Die Unternehmensleitung stockte den Betrag auf 2000 Euro auf.
Bei der Spendenübergabe stellte Leiter Oliver Bokelmann die Arbeit von Mindful in der Jugendarbeit und Jugendhilfe vor. Die Spende werde teilweise für notwendige Anschaffungen für Projektideen der Jugendlichen verwendet. Monika Eiken vom Caritasverband berichtete von Betreuungsarbeit in den Wohngruppen. Mit der Spende soll eine Hochschaukel angeschafft werden.

Für das Unternehmen betonten Mia Christiansen-Overbeck und Dr. Kevin Kiehm, dass die JAV in der Rottendorf GmbH für ihre Arbeit größte Anerkennung und Wertschätzung erführen.

Fachkräftemangel droht

Caritas-Delegiertenversammlung legt Ausrichtung fest

aus: Die Glocke, von Josef Hörnemann
Zur regulären Jahresversammlung waren die Delegierten des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf am Mittwoch in die Zweigstelle Werse-Technik der Freckenhorster Werkstätten GmbH eingeladen. Die Vertreter/-innen aus Kirchengemeinden, Fachverbänden, Fördervereinen, die auch Mitglieder der Gesellschafterversammlung der Freckenhorster Werkstätten GmbH sind, und auch weitere persönliche Mitglieder, hatten – wie in jedem Jahr – sowohl über die Wirtschaftsprüfung des letzten Jahres als auch über die notwendigen Haushaltsmittel für 2019 zu entscheiden. Mit den Tabellen für den Caritasverband und für die Freckenhorster Werkstätten GmbH legte Caritas-Vorstand Herbert Kraft seine Betonung u.a. auf die nicht in allen Bereichen vollständige Refinanzierung der Personalkosten durch die übergeordneten Kostenträger. Wichtig war ihm auch der Hinweis auf den Altersdurchschnitt der Mitarbeitenden in beiden Verbandsbereichen. Es sei dringend erforderlich, Nachwuchskräfte zu gewinnen, damit nicht einzelne Dienste irgendwann wegen Personalmangels geschlossen werden müssten.

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Aktion im St.-Elisabeth-Hospital

Wunschzettel können jetzt vom Tannenbaum abgepflückt werden

aus: Die Glocke, Fernkorn
Beckum (bfe). Ein mit bunten Wunschzetteln geschmückter Weihnachtsbaum steht seit Mittwoch im Eingangsbereich des St. Elisabeth-Hospitals Beckum. Die Zettel, die daran hängen, sind jedoch keine Dekoration, sondern Wünsche von Kindern, die in der Erziehungshilfe St. Klara oder in sozial benachteiligten Familien Beckums leben.

„Wir möchten mit dieser Aktion erreichen, dass die Wünsche von 235 Kindern in Erfüllung gehen und sie ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum finden, das ihre Augen zum Strahlen bringt“, erklärte Birgit Nagel, die als Krankenschwester im St. Elisabeth-Hospital Beckum tätig ist. Von ihr stammte bereits in den Vorjahren die Idee, den Wunschbaum aufzustellen. In Zusammenarbeit mit dem Leiter der St. Klara Erziehungshilfe, Dr. Christoph Heckmann, Stephanie Möller und Jasmin Mühl vom Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe der Stadt Beckum sowie Sonja Kienzle vom Kinder- und Jugendhaus Beckum wurden die Kinder und deren Wünsche ermittelt, die keineswegs unerfüllbar sind. Dazu gehören Wünsche nach einem Teddy, einem Bilderbuch, Legosteinen und vieles mehr. Jeder kann einen der Wunschzettel, auf dem der Vorname und das Alter des Kindes vermerkt sind, vom Baum abnehmen und das Geschenk schön verpackt bis zum 12. Dezember um 18 Uhr, an der Information des St.-Elisabeth-Hospitals Beckum abgeben.

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