Kleinkinder lernen Wundversorgung

Teresa-Kindergarten

aus: Die Glocke
Warendorf (gl). Ein Mensch hat einen Notfall – was ist zu tun? Mechtild Gersmann vom Malteser-Hilfsdienst hat zusammen mit den angehenden Schulkindern des Caritas-Teresa-Kindergartens an zwei Vormittagen geübt, wie die Mädchen und Jungen in solchen Situationen reagieren können. Unter anderem erfuhren die Kinder, dass Hilfe kommt, wenn sie die 112 wählen. Sie lernten die Antworten auf die fünf W- Fragen kennen und übten sie ein. Weiterhin erfuhren die Mädchen und Jungen, wie ein Kopfverband angelegt und wie eine Wunde sachgerecht versorgt werden kann.

Ihre Teilnahme wurde ihnen auf einer Urkunde bestätigt, die sie stolz nach Hause trugen. Einrichtungsleiterin Maria Heuer hält solche Einführungen für sehr wichtig, auch, um den Kindern die Angst vor dem „Krisenfall“ zu nehmen. Sie betont, es sei für den Nachwuchs auch in diesem Alter durchaus möglich, Verletzungen zu erkennen und zu handeln.

Janne-Theo weiß jetzt, wie man einen Notruf absetzt, und demonstrierte das auch gleich.

Heinrich-Tellen-Schule wird 40 Jahre alt

Förderschule für geistige Entwicklung
aus: Die Glocke Warendorf (gl). Schule ist Pflicht. Und sie prägt oft ein ganzes Leben lang. Die Heinrich-Tellen-Schule als Förderschule für geistige Entwicklung feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Bestehen mit einem großen Fest am 5. Mai.

Glücklich schätzt sich oft derjenige, der sich an seine Schulzeit positiv zurückerinnert. So melden es viele ehemalige Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Tellen-Schule immer wieder zurück. Auch die ehemaligen Lehrer schwärmen von ihrer Schule.

Bevor die Schule im Schuljahr 1977/78 offiziell als Schule mit Standort in Neuwarendorf eröffnet wurde, entstand schon 1968 eine Tagesbildungsstätte für Menschen mit einer geistigen Behinderung in Gröblingen, seit 1970 unter der Trägerschaft der Caritas im Kreisdekanat Warendorf. Namensgeber der Schule wurde der 1972 verstorbene Füchtorfer Heinrich Tellen, der Priester und viele Jahre Caritas-Direktor für das Bistum Münster war.

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Menschen mit Behinderung in Arbeitsmarkt integrieren

aus: Die Glocke:

Kreis Warendorf / Freckenhorst (gl). Die Agentur für Arbeit Ahlen-Münster und die Freckenhorster Werkstätten setzen sich dafür ein, mehr Menschen mit Behinderungen in den regulären Arbeitsmarkt zu integrieren. Dazu schlossen die beiden Organisationen jetzt eine Kooperationsvereinbarung.

Darin verständigen sich die Partner, behinderten Menschen mit Qualifizierungsmaßnahmen und Praktika bessere Chancen für eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit zu eröffnen.

„Oft sind die Werkstätten eine passende Möglichkeit für behinderte Menschen, eine sinnvolle Beschäftigung zu finden – aber nicht immer“, sagte Joachim Fahnemann, Leiter der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster, bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. Gemeinsam möchten die Kooperationspartner Werkstattbeschäftigten berufliche Alternativen anbieten. Fahnemann betonte: „Integration heißt: Wer auf den ersten Arbeitsmarkt passt, sollte dort auch arbeiten.“ Damit dies gelingt, gibt es ein umfangreiches Paket an Maßnahmen.
Kooperationsvereinbarung mit Agentur für Arbeit
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Landtagsabgeordneter zeigt sich von Arbeit beeindruckt

Daniel Hagemeier bei den Freckenhorster Werkstätten

aus: Die Glocke
In seiner Doppelfunktion als Landtagsabgeordneter für den Kreis Warendorf (Nordkreis) und Beauftragter der CDU-Landtagsfraktion für Menschen mit Beeinträchtigungen hat sich Daniel Hagemeier aus Oelde kürzlich mehrere Stunden Zeit genommen, um sich von Geschäftsführer Antonius Wolters die aktuelle Situation und die wichtigen Aufgaben der Freckenhorster Werkstätten näherbringen zu lassen.

In den zehn Zweigstellen der Freckenhorster Werkstätten im Kreis Warendorf werden täglich 1500 Menschen mit geistigen, psychischen und schwerstmehrfachen Beeinträchtigungen betreut und rehabilitiert.

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