Aufstiegshilfe erleichtert Reittherapie

aus: die Glocke
Ambrosius-Haus – Oelde

Oelde (gl). Bequem auf ein Pferd steigen zu können – das haben sich einige Bewohner des Ambrosius-Hauses in Oelde schon länger gewünscht. Sie gehen wöchentlich zum therapeutischen Reiten auf die Anlage des Reit- und Fahrvereins Oelde. Beim Aufstieg auf Stute Romina hätten sie sich bisher helfen lassen müssen, teilte der Caritasverband, Träger des Wohnheims für Menschen mit Behinderungen, mit. Die Mitarbeiter des Ambrosius-Hauses, Reittherapeutin Christina Arndt sowie freiwillige Helfer hätten immer wieder ihre Muskelkraft einsetzen müssen, um die Reiter hochzuhieven.


Nun ist eine Lösung gefunden: Mit Kreativität und handwerklichem Geschick habe Heinz Rickmann jetzt eine solide Aufstiegshilfe gebaut, schreibt der Caritasverband. Das sei auch deshalb möglich gewesen, weil die Firma Loddenkemper in Oelde und der Förderverein des Ambrosius-Hauses die mobile Treppe gemeinsam finanziert hätten. Die Bewohner testeten laut Carita die Holztreppe sofort und gern. Ihr Urteil lautet: Gut.

Durch Kontakt mit dem Pferd werden alle Sinne angesprochen

Lions Club / Teresa-Kindergarten

aus: Die Glocke- von Warendorf / Freckenhorst (rik). Strahlend sitzt der Dreijährige auf dem schwarz-weiß-gescheckten Pferd, kuschelt sich in dessen Mähne und dreht lächelnd seine Runden. „Die Kinder sind mit unheimlich viel Spaß bei der Sache“, freut sich Maria Heuer, Leiterin des Teresa-Kindergartens in Warendorf.

Jeden Mittwoch kommen fünf bis sechs Mädchen und Jungen der integrativen Einrichtung des Kreis-Caritasverbands auf den Hof Lohmann nach Freckenhorst, um am Therapeutischen Reiten teilzunehmen. „Für die Kinder mit Förderbedarf ist das eine ganz tolle Sache“, erklärt Heuer. „Durch das Reiten werden Koordination, Selbstvertrauen und Konzentration gesteigert.“

Beim Therapeutischen Reiten handele es sich um eine ganzheitliche Förderung, ergänzt Motopädin und Voltigierpädagogin Hiltrud Basche, die das Therapeutische Reiten leitet. „Durch den Kontakt mit dem Pferd werden alle Sinne angesprochen. Deshalb ist der Effekt auch groß.“

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Trainer/-innen werden ausgebildet

Seminarreihe des Caritasverbandes hat begonnen

Im Rahmen des Projektes “Interkulturelle Öffnung – eine Herausforderung in vielen Lebensbereichen”, das der Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf e.V. von der Glücksspirale gefördert bekommt, hat jetzt das erste von 6 Seminaren stattgefunden

Dieser erste Teil der Ausbildung zum/r Trainer/-in für Interkulturelle Kompetenz wurde am Montag von Wilhelm Stratmann, Ausbildungstrainer für interkulturelle Kompetenz der Polizei in NRW, geleitet.
Wilhelm Stratmann hatte dazu dem Caritasverband 6 Plätze angeboten. Nach einer entsprechenden innerverbandlichen Ausschreibung wurden 3 Plätze von Mitarbeiter/innen des KCV belegt und die restlichen frei vergeben.
Die bunte Mischung unter den Teilnehmer/-innen, die aus unterschiedlichen einschlägigen Einrichtungen und Diensten der Flüchtlingsberatung und –hilfe kommen, ermöglichte nebenbei einen spannenden Austausch der Fachleute untereinander.

1. Teil der Weiterbildung zum/r Trainer/-in für interkulturelle Kompetenz:vl. Evangelos Kramanlis, Magdalen Adlouni, Ausbildungsleiter Wilhelm Stratmann, Rebekka Thiel, Sarah Boumarchid, Lydia Klump, Raphaela Lagrange, Jan Stratmann und Fachdienstleiterin Ulrike Klemann

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Rottendorf-Azubis backen für den guten Zweck

Spende übergeben

aus: Die Glocke

Ennigerloh (gl). Das Ennigerloher Pharmaunternehmen Rottendorf hat insgesamt 2000 Euro an die Mindful-Jugendhilfe in Warendorf und die Kinder- und Jugendwohngruppen des Caritasverbands gespendet.

Etwa 80 Kilogramm Teig hätten 25 Auszubildende in der Gesamtschule Ennigerloh zu Plätzchen verarbeitet, berichtet Moritz Rose, Mitglied der Jugend-Auszubildenden-Vertretung (JAV) der Rottendorf-Pharma GmbH, dem Bericht des Unternehmens zufolge. Später sei das Gebäck in etwa 400 Portionen verpackt und an die Mitarbeiter verkauft worden. Karina Schnitzmeier ergänzt, dass auch Schoko-Crossies gefertigt worden seien. „Die waren noch schneller weg als die Plätzchen.“

Mit dem Verkauf erzielten die Auszubildenden 1533,92 Euro. Die Unternehmensleitung stockte den Betrag auf 2000 Euro auf.
Bei der Spendenübergabe stellte Leiter Oliver Bokelmann die Arbeit von Mindful in der Jugendarbeit und Jugendhilfe vor. Die Spende werde teilweise für notwendige Anschaffungen für Projektideen der Jugendlichen verwendet. Monika Eiken vom Caritasverband berichtete von Betreuungsarbeit in den Wohngruppen. Mit der Spende soll eine Hochschaukel angeschafft werden.

Für das Unternehmen betonten Mia Christiansen-Overbeck und Dr. Kevin Kiehm, dass die JAV in der Rottendorf GmbH für ihre Arbeit größte Anerkennung und Wertschätzung erführen.