Generationen meistern Aufgaben gemeinsam

aus: Die Glocke, von Oliver Baumjohann
Die Herausforderungen gemeinsam lösen: Das war am Sonntag auf dem Rasen an der Josefskirche das Erfolgsgeheimnis bei den Bundes–generationenspielen, zu denen die Gemeinde-Caritaskonferenz St. Laurentius zusammen mit dem Fachdienst für Integration und Migration eingeladen hatte.
Insgesamt sieben Aufgaben galt es für die sieben Mannschaften zu bewältigen – Aufgaben, die man nur gemeinsam lösen konnte. Ohne ein gutes Miteinander in der Mannschaft und einen abgestimmten Plan ist es beispielsweise eben schlicht unmöglich, einen Ball mit Hilfe von einer eng begrenzten Zahl an Rinnenteilen sicher zum Ziel zu transportieren. Beim Inselhüpfen kann man alleine den Spielteppich, der die Insel im Meer symbolisiert, nicht bewegen und auch beim Quizspiel ist es gut, auf mehr Ideen und Tipps bauen zu können. „Wir können die Herausforderungen nur gemeinsam lösen“, ist Julius Schwerdt überzeugt, der die Warendorfer Auflage der Bundesgenerationenspiele im Namen des Diözesan-Caritasverbandes eröffnete. Ein Satz, den Schwerdt ausdrücklich nicht nur auf die sieben Spiele auf dem Rasen von St. Josef bezieht. Mit der deutschlandweiten Aktion der Bundesgenerationenspiele wolle man das Thema des demographischen Wandels spielerisch angehen. „Auch die Herausforderungen des demographischen Wandels können wir nur gemeinsam lösen.“
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„Politik behandelt Offenen Ganztag stiefmütterlich“

Finanzierung der Nachmittagsbetreuung

aus: Die Glocke – von Anika Reckeweg

Warendorf (gl). An sieben Standorten unterhält der Kreiscaritasverband Warendorf Offene Ganztags-Einrichtungen (OGS). Seit den 90er-Jahren seien die Ansprüche gestiegen, die personellen Ressourcen reichten nicht mehr aus, sagt Josef Hörnemann vom Sozialmanagement des Verbands.

Dass es so nicht weitergehen kann, darüber sind sich die Beteiligten einig. Sebastian Wirtz leitet die Einrichtung unter anderem an der Overbergschule. „Wir schaffen das im Moment nur wegen des großen persönlichen Engagements der Mitarbeiter, die zuhause ehrenamtlich vor- und nachbereiten“, so Wirtz. „Was unsere Mitarbeiter hier leisten, kann man nicht erwarten und es ist nicht fair, ihnen das zuzumuten.“ Es fehle insbesondere an ausgebildeten Fachkräften.

„Früher war der Anspruch an die OGS, die Kinder von der Straße zu holen, heute soll ein Vielfaches getan werden: Das Optimum an Bildung, Förderung und Erziehung soll geleistet werden“, echauffiert sich Schulleiterin Veronika Hofmeister. „Was die Politik versäumt hat, ist, dass dazu eine Stange Geld gehört.“ Auch Caritasvorstand Herbert Kraft empört sich über die finanziellen und damit personellen Engpässe, die den Mitarbeitern zugemutet würden. „Die OGS wird von Seiten der Politik sehr stiefmütterlich behandelt, und die pädagogischen Ansprüche gehen weit über den ursprünglichen Gedanken hinaus.“ Die Caritas als Träger wolle nun ins Gespräch mit den Landtagsabgeordneten treten.

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Familienpflege – Ein Beruf mit Zukunft

Am 1. November 2016 beginnt wieder ein Ausbildungsgang
zum/zur staatlich anerkannten Familienpfleger/in.

Es sind noch Plätze frei!

Der Beruf bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten im Bereich der Behindertenhilfe, Altenhilfe, Jugendhilfe, Integrationsarbeit, in der Familie oder in familienunterstützenden Diensten.

Zur Ausbildung kann u. a. zugelassen werden, wer einen Hauptschulabschluss nach Klasse 9 oder eine mindestens 6 jährige Führung eines Haushaltes nachweisen kann. Interessierte können sich telefonisch oder per email bzw. über unsere Homepage www.altenpflegefachseminar.de mit uns in Verbindung setzen und sind herzlich eingeladen zur

Informationsveranstaltung am 22. September 2016 um 14.30 Uhr

im:
Edith-Stein-Kolleg
Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf e. V.
Fachseminar für Familienpflege
Frau Blume-Voß
Frau Lückener
Von-Ketteler-Straße 40
48231 Warendorf
Tel.: 02581/633544
Fax 02581/633529
Email: fachseminarfueraltenpflege@kcv-waf.de

www.altenpflegefachseminar.de

Freiwillige gesucht

Ehrenamt begleitet Menschen mit Behinderungen

Für die redaktionell unterstützende Begleitung von Menschen mit Behinderungen bei der Erstellung von Pressetexten suchen wir ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen.
Mitbürger/-innen, die Freude an Zeitungsarbeit haben und zudem gern mit anderen Menschen zusammenkommen werden gebeten, sich bei uns zu melden. Wir gehen davon aus, dass der freiwillige Dienst etwa 2 Std monatlich umfasst.

Bei Interesse bitte melden bei:
Josef Hörnemann
Caritas-Geschäftsstelle
02581-9459-56
hoernemann@kcv-waf.de

oder
Marlis Albersmann
Ambulant Betreutes Wohnen
02521-82727
albersmann@kcv-waf.de