Viele Fragen beantwortet

Welche Nahrung soll ich eigentlich zu mir nehmen und welche meiden?

9 Frauen mit Fluchterfahrungen und 5 Ehrenamtliche aus Milte, Einen und Müssingen stellten sich jetzt wichtigen Ernährungsfragen. Beantwortet wurden diese von Irmgard Maikowski, Diätassistentin, Ernährungsberaterin und Diättherapeutin.

Los ging es am Mittwoch um 16 Uhr in der OGS der Grundschule in Milte. Zuerst wollte Frau Maikowski gern hören, was die Frauen für Vorlieben beim Essen und Trinken haben. Dabei stellte sich raus, dass sich Teilnehmerinnen alle schon recht gesund ernähren. Viele essen gern Gemüse- und Reisgerichte, bei den Kindern seien Nudeln mit Tomatensoße, sowie Bananen ganz weit vorne. Bei den Getränken sah es aber ein wenig anders aus: Cola und Kaffee machten dort ganz klar das Rennen, jedoch gefolgt vom bedenkenlosen Wasser und Tee. Dies nahm Frau Maikowski direkt auf und erzählte, wie Koffein im Körper abgebaut wird und wie viel Zucker in einem halben Liter Cola enthalten sind.

Irmgard Maikowski stellte unter anderem die Lebensmittelpyramide vor.


Weiterlesen

Viele Möglichkeiten für Diagnose bei emotionalen Problemen

Versammelte Fachkompetenz beim Integrationstreffen in der Caritas-Beratungsstelle

Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbandes

Warendorf (gl). Welche Möglichkeiten gibt es, die Ursachen von Verhaltensschwierigkeiten und emotionalen Problemen bei Kindergartenkindern abzuklären? Darüber hat sich jetzt der Integrative Arbeitskreis Warendorf bei der Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbands Warendorf informiert.
Mechthild Büscher und Petra Große Beckmann, Diplom-Sozialpädagoginnen in der Beratungsstelle, berichteten über ihre Arbeit in der Diagnostik. „Neben den Gesprächen mit den Eltern und den Beobachtungen des Kinds im Kindergarten können eine Vielzahl von Testverfahren angewendet werden, die wir je nach Kind, Zielsetzung oder Anliegen individuell auswählen“, erklärte Mechthild Büscher. „Dabei spielen neben dem sozial-emotionalen Bereich auch die Entwicklung von Wahrnehmung, Sprache und Motorik sowie die kognitive Entwicklung eine wichtige Rolle, wenn ein Kind zum Beispiel Schwierigkeiten im Sozialverhalten zeigt“, ergänzte Petra Große Beckmann.

Weiterlesen

Caritasdirektor aus Ruanda besucht Kreiscaritasverband

Father Theoneste nutzt Besuch in Deutschland für Austausch

Anlässlich seines Besuches in Sassenberg hatte Father Theoneste Munyankindi, Diözesancaritasdirektor in Ruhengeri, Ruanda, auch eine Einladung von Caritasvorstand Herbert Kraft zu einem Treffen im Teresa-Kindergarten in Warendorf angenommen. Bei einem Rundgang durch die Einrichtung ließ sich der Gast von Leiterin Maria Heuer über die Betreuungspraxis in der Caritas-Einrichtung informieren. Beim gemeinsamen Essen informierte er seinerseits über die Probleme und Bedarfe im Health Center in Nyakinama, das für 32.000 Menschen in 51 Dörfern Vorsorge, medizinische Hilfe, Impfungen, Begegnung und Betreuung bietet, und dass nach 50 Jahren des Betriebes dringend saniert werden muss.
Father Theoneste, der von Diakon Werner Fusenig nach Sassenberg eingeladen worden war und von ihm begleitet wurde, zeigte sich erwartungsgemäß beeindruckt von den Standards hier in Deutschland. Er bedankte sich, dass sein Gesundheitszentrum nun auch Hilfe über Caritas International erhalten werde.

Auch Frieda freute sich über den freundlichen Besuch aus Ruanda, der sich mit ihr über ihr tolles Bild unterhielt und Vornamen austauschte.


Besuch im Teresakindergarten: v.l. Caritasvorstand Herbert Kraft, Theoneste Munyankindi, Maria Heuer und Werner Fusenig ( Fotos: Hörnemann)

Beim „Trommelwirbel“ stehen Jungs im Mittelpunkt

Aus: Die Glocke

Ob Fahrrad, Kettcar oder alte Holzbank – die sieben Jungs im Grundschulalter sind schon ziemlich fit im Reparieren und Restaurieren. Immer freitags ab 12.30 Uhr sind sie im Werkkeller der Everword-Grundschule in Freckenhorst anzutreffen.

Mit ihrem Betreuer Aleksej Davydov setzen sie Spielgeräte für den Offenen Ganztag (OGS) des Caritasverbands im Kreisdekanat Warendorf instand oder basteln an eigenen Projekten wie kleinen Holzhäusern. Schüler der ersten bis vierten Klasse haben in diesem Schuljahr die spezielle Werk-AG besucht, die sich ausschließlich an Jungen richtet. Ihr AG-Leiter Aleksej Davydov hat im März die praxisbegleitende Fortbildung „Geschlechterbewusste Arbeit mit Jungen im Offenen Ganztag an Grundschulen“ abgeschlossen. Und sich damit qualifiziert, Jungen in ihrer Entwicklung zu selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Persönlichkeiten zu unterstützen.

Die Qualifizierung fand im Rahmen des Projekts „Trommelwirbel“ des Caritasverbands für die Diözese Münster statt. Der Spitzenverband will damit die Jungenarbeit stärker in den Fokus rücken. „Jungen gehen ganz anders miteinander um, wenn sie unter sich sind“, berichtet Davydov. Sie bräuchten einen Raum nur für sich.

Weiterlesen