Freckenhorster Fußballer wieder erfolgreich!

“Ein Team” bestreitet 2 Turniere in einer Woche

Zwei Superturniere hat jetzt wieder das Fußballteam der Freckenhorster Werkstätten mit Trainerin Petra Busch gespielt:
Bei der Vorrunde zur Deutschen Werkstättenmeisterschaft 2018 in der Tönnies Arena in Gütersloh wurde die Mannschaft mit einem Gruppensieg belohnt. Die Freckenhorster sind deshalb eine Runde weiter und spielen am 11.07.18 in Münster die Endrunde für NRW mit.

Zwei Tage Pause lagen zwischen dem Turnier in Gütersloh und dem internationalen Fußballturnier beim FC Winterswijk in den Niederlanden. Der Verein feierte sein 20-jähriges Bestehen und hatte zum Wim-Heinen-Memorial-Turnier eingeladen. Das Freckenhorster Team reiste am Freitag an, um bei einem chinesischen Büfett die anderen Mannschaften aus Frankreich, England, Deutschland und den Niederlanden kennen zu lernen.
Am Samstag ging es dann los mit dem Turnier. In den Niederlanden wird mit 7 Feldspielern und 1 Torwart gespielt. Nach 7 Spielen am Samstag folgte am Abend eine Playbackshow, die für alle teilnehmenden Mannschaften und Betreuer unvergesslich bleiben wird. Am Sonntag musste das Team noch ein Spiel bestreiten und belegte in Winterswijk zum Schluss den 2. Platz.

Erfolgreicher 2. Sieger in Winterswijk: v.l.: hinten: Tobias Kossak, Waldemar Esau, Tobias Immich, Daniel Grothe, Marcel Adrian, Dennis Pelz, Mark Maaser, vorn: Patrick Silberkuhl, Nico Küstner, Antonino Dromi.

Ein Beruf mit Zukunft

Altenpflegeausbildung abgeschlossen

Kreis Warendorf / Das Edith-Stein-Kolleg des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf hat jetzt 19 Absolventinnen des Fachseminars für Altenpflege zum Abschluss ihrer Ausbildung gratulieren können.

Caritasvorstand Herbert Kraft betonte in seiner Festansprache, dass nach seiner Überzeugung der Beruf in der Altenpflege ein Beruf mit Zukunft sei. Auf der einen Seite könnten die Absolventen recht sicher sein, einen – auch unbefristeten – Arbeitsplatz zu bekommen. Andererseits, so Kraft, bringe dieser Beruf auch die Verpflichtung mit, Verantwortung zu übernehmen und zur persönlichen Nähe zum pflegebedürftigen Menschen in der Lage zu sein. Kraft wörtlich: „Eine Pflegeperson muss von Berufs wegen in der Lage sein, eine Beziehung aufzubauen, um sich in die Lebenssituation, in die Erlebnis- und Bedürfnislage des Patienten hineinzuversetzen, die mitunter durch Krankheit, Behinderung und Verlustängste geprägt ist.“

Die Leiterin des Edith-Stein-Kollegs, Monika Lückener, und ihr Team konnten schließlich den vier Männern und 15 Frauen des Kurses 38 die Zeugnisse überreichen und dann in die Abschlussfeier mit Büfett und Getränken überleiten.

Bundestagsabgeordneter zu Besuch

Reinhold Sendker informiert sich im Koordinierungsausschuss der Caritasverbände

Zum fachpolitischen Austausch über Fragen und Probleme aus dem Bereich der Sozialpolitik hatten die Mitglieder des Koordinierungsausschusses der Caritasverbände im Kreis Warendorf jetzt Reinhold Sendker, MdB, zu Gast.
In seiner Begrüßung betonte Josef Hörnemann vom Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf, es gehe den Mitgliedern des Ausschusses, das sind Vertreter/-innen der katholischen Träger von Einrichtungen und Diensten im Kreis Warendorf, besonders darum, zukünftig einen regelmäßigen Austausch mit den Abgeordneten aus dem Kreis Warendorf zu pflegen. Sendker könne insofern damit rechnen, dass er immer wieder auf sozialpolitische Entwicklungen und besonders auf Bedarfe innerhalb des Kreises Warendorf angesprochen werde.
Gern kam Reinhold Sendker zu Anfang der Bitte Hörnemanns nach, kurz über die Berliner Verhandlungen und die Zeit der Koalitionsbildung seit dem 24. September 2017 zu berichten. Sendker räumte ein, auch er persönlich habe nicht mit einem solchen Ausgang der Bundestagswahl gerechnet. Man habe im Vorfeld wohl zu wenig die bereits eingetretene Spaltung in der Gesellschaft ernstgenommen, die durch die unterschiedlichen Sichtweisen in der Flüchtlingspolitik in kurzer Zeit so stark geworden sei. Ihm persönlich falle es bis heute nicht leicht, sich an die neue Konstellation der politischen Fraktionen im Bundestag zu gewöhnen.

Mitglieder des Koordinierungsausschusses diskutierten mit Reinhold Sendker


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Kreis WAF präsentiert seine besten Seiten

Auf dem Katholikentag
Aus die Glocke: von Alfred Mense

Kreis Warendorf / Münster (gl). Große Bühne auf dem Katholikentag für den Kreis Warendorf: An der Überwasserkirche in Münster präsentierte das „wohl schönste Kreisdekanat im Bistum Münster“ am Freitagnachmittag seine besten Seiten.

Und viele davon sind sehr katholisch geprägt, erklärte Landrat Dr. Olaf Gericke den Zuhörern auf dem gut gefüllten Platz. Wobei die Ökumene funktioniert: Schließlich leiste sich der Kreis, in dem 200 000 der 280 000 Einwohner katholischen Glaubens sind, einen „protestantischen“ Landrat – was dessen Anerkennung für die Traditionen nicht schmälert.

„In sehr vielen Fällen sind kirchliches und öffentliches Leben identisch“, betonte Dr. Gericke und warb besonders für den Besuch der Kreisstadt zum Fest Mariä Himmelfahrt.

Zur katholischen Prägung des Kreises zählen, wie Kreisdechant Peter Lenfers erklärte, nicht nur sieben Wallfahrtsorte, sondern auch soziale Institutionen wie die Freckenhorster Werkstätten, in denen kreisweit 1500 Menschen mit Behinderungen Arbeit finden. Den zu diesem Unternehmen des Kreiscaritasverbandes gehörigen Hof Lohmann stellte dessen Leiter Georg Schwake vor.

Foto: Mense


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