Viele Möglichkeiten für Diagnose bei emotionalen Problemen

Versammelte Fachkompetenz beim Integrationstreffen in der Caritas-Beratungsstelle

Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbandes

Warendorf (gl). Welche Möglichkeiten gibt es, die Ursachen von Verhaltensschwierigkeiten und emotionalen Problemen bei Kindergartenkindern abzuklären? Darüber hat sich jetzt der Integrative Arbeitskreis Warendorf bei der Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbands Warendorf informiert.
Mechthild Büscher und Petra Große Beckmann, Diplom-Sozialpädagoginnen in der Beratungsstelle, berichteten über ihre Arbeit in der Diagnostik. „Neben den Gesprächen mit den Eltern und den Beobachtungen des Kinds im Kindergarten können eine Vielzahl von Testverfahren angewendet werden, die wir je nach Kind, Zielsetzung oder Anliegen individuell auswählen“, erklärte Mechthild Büscher. „Dabei spielen neben dem sozial-emotionalen Bereich auch die Entwicklung von Wahrnehmung, Sprache und Motorik sowie die kognitive Entwicklung eine wichtige Rolle, wenn ein Kind zum Beispiel Schwierigkeiten im Sozialverhalten zeigt“, ergänzte Petra Große Beckmann.

Die Teilnehmer erhielten auch einen Einblick in die Diagnoseverfahren. Dazu gehören Verhaltensbeobachtungen, Fragebögen für die Eltern, projektive Testverfahren wie Familienaufstellungen mit Tieren, Mann-Zeichen-Test oder Bindungstest, aber auch standardisierte Testverfahren wie Entwicklungs-, Wahrnehmungs- oder Intelligenztests. Die Diagnoseverfahren werden immer in Absprache mit den Eltern ausgewählt. Bedeutsam sei der ganzheitliche Blick auf das Kind, um dann gemeinsam mit den Eltern die besten Unterstützungsmöglichkeiten zu besprechen, erklärten Mechthild Büscher und Petra Große Beckmann.
Interessierte Eltern können sich telefonisch oder per E-Mail an die Beratungsstelle wenden:  w 02581/636582, erziehungsberatung@kcv-waf.de