Team der Heinrich-Tellen-Schule am Start

National Special Olympics

aus die Glocke
Warendorf / Düsseldorf (gl). Wenn am 19. Mai das Olympische Feuer in den ISS-Dome in Düsseldorf getragen wird, dann sind unter den mehr als 4500 Athleten mit einer geistigen Behinderung auch Lena, Michelle, Sarah, Malte, Thomas und Jannik aus der Warendorfer Heinrich-Tellen-Schule. Sie starten auf dem Zweirad oder Dreirad beim Ein-Kilometer-Zeitfahren und bereiten sich seit Oktober 2013 auf den Wettkampf vor.

Bei den Nationalen Special Olympics, die ebenso wie die Para-Olympics und die Olympischen Spiele vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannte Wettkämpfe sind, geht es eine Woche lang in 18 Sportarten um Höchstleistungen und Medaillen. Aber es gibt auch – ganz im Sinne des olympischen Geistes – viele Angebote zur Begegnung unter den Athleten und zahlreiche Möglichkeiten, für behinderte und nichtbehinderte Menschen, inklusiv Sport zu treiben und Spaß zu haben.

team HTS

„Die Spiele von Special Olympics tun sehr viel für Inklusion, setzen Impulse. Inklusion heißt nicht, vollständig ineinander zu verschwinden – inklusiv ist auch die Verschiedenheit im Wettkampf, inklusiv bedeutet Wahlmöglichkeiten für die Sportler“, erläuterte Dr. Christoph Niessen, Vorstandsvorsitzender des Landessportbunds NRW, dazu bei einer Podiumsdiskussion im Vorfeld. Die Special Olympics wurden im Jahr 1968 von Eunice Kennedy-Shriver, einer Schwester des US-Präsidenten John F. Kennedy, ins Leben gerufen. Heute ist Special Olympics mit nahezu vier Millionen Athleten in 170 Ländern vertreten.

Möglich wurde Lena, Michelle, Sarah, Malte, Thomas und Jannik die Teilnahme an den Spielen nur durch die großartige Unterstützung von Unternehmen und Privatpersonen: Altefrohne Tiefbau, Intersport Kuschinski und die Volksbank Warendorf, LMC-Caravan Sassenberg, die Spar- und Darlehnskasse Münster sowie Privatpersonen sponserten die Vorbereitung, die Ausstattung und die Akkreditierung bei Olympia.