Tagung vernetzt Kompetenzen in Traumaarbeit mit Kindern

Erziehungsberatungsstellen

aus: die Glocke Immer mehr Familien haben in den vergangenen Jahren Beratung und Hilfe in einer der drei Erziehungsberatungsstellen im Kreis in Anspruch genommen, weil ihre Kinder starken Formen von Belastungen ausgesetzt waren und sind. Beim Austausch über solche Erfahrungen in einem Arbeitskreis wurde deshalb die Idee geboren, sich bei einem anregenden Fachtag mit der Thematik der „Erfahrungen mit Gewalt und Traumatisierung und Konsequenzen für die Beratungsarbeit“ auseinanderzusetzen. Die Mitarbeiter der drei Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche in Ahlen, Neubeckum und Warendorf trafen sich dazu in Ahlen.

Mit dabei waren auch die Fachreferenten des LWL-Jugendhofs in Vlotho, Sabine Haupt-Scherer und Uwe Scherer. Neben aktuellen, wissenschaftlich-theoretischen Inhalten zum Thema „Traumatisierung“ beschäftigten sich die Mitarbeiter auch mit den Möglichkeiten, wie sie den betroffenen Kindern, Jugendlichen und Familien in deren Notsituationen besser helfen können. Ziel sei es gewesen, die vorhandenen Kompetenzen der Mitarbeiter im Bereich der Traumaarbeit miteinander zu vernetzen. Dies sei im vollen Umfang gelungen, das teilten die Teamleiter der Beratungsstellen, Dirk Achterwinter, Melanie Buzug und Andrea Froböse jetzt mit.