Start zu den Special Olympics

aus: Die Glocke, von W. Stock
Sechs jugendliche Athleten der Heinrich-Tellen-Schule sind gestern zu den nationalen „Special Olympics“ gestartet, die in diesem Jahr in Hannover stattfinden.

Dort werden sich Annika, Friederike, Marion, Tessa, Jonas und Simon, begleitet von Delegationsleiter Josef Niehenke und den Betreuerinnen Irmgard Gehrigk und Mechthild Everding-Krass, bis Freitag mit mehr als 4500 anderen Jugendlichen mit geistiger Behinderung im sportlichen Wettkampf messen. Die Warendorfer starten auf dem Zwei- und Dreirad im Einkilometer-Streckenfahren.
Special Olympics 2016

„Die nationalen Special Olympics machen für die deutschen Sportler in diesem Olympia-Jahr den Anfang vor der Fußball-EM, Olympia in Brasilien und den darauf folgenden Paralympics. Die Special Olympics sind vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannte Wettkämpfe“, beschrieb Josef Niehenke die Bedeutung für seine Schüler. In Hannover gehe es in insgesamt 18 Sportarten um Höchstleistungen und Medaillen, wobei „zum Beispiel beim Tischtennis auch behinderte und nichtbehinderte Sportler zusammen eingesetzt werden“, wie der Schulleiter betonte.

Möglich gemacht wurden die Vorbereitung und die Teilnahme an dieser sportlichen Großveranstaltung durch die Firma LMC-Caravan in Sassenberg, den Rotary-Club Warendorf, die Darlehenskasse Münster, die Katholische Arbeiterbewegung Hagen und die Via-Stiftung der Volksbank Warendorf, die die Delegation durch die Direktoren Wilfried Stephani (Warendorf) und Hermann Schimweg (Sassenberg) verabschiedete.