Start für den Fackellauf der Caritas

Aus: die Glocke, von Oliver Baumjohann
In Bewegung sind im kommenden Monat die Mitarbeiter und Klienten des Caritasverbands im Kreisverband Warendorf. Der Fackellauf, der 42 Einrichtungen und Dienste der Caritas miteinander verbinden soll, startete am Mittwoch am Verwaltungsgebäude an der Industriestraße in Freckenhorst. Von dort aus reiste die Fackel, die mit LED-Beleuchtung in den Freckenhorster Werkstätten gefertigt worden war, zum offenen Ganztag an der Freckenhorster Everword-Grundschule. „Neben der Fackel haben wir für die Schüler des offenen Ganztags auch eine Überraschung im Gepäck“, verriet Josef Hörnemann. Alle OGS-Kinder durften sich auf kühles Eis freuen, das die Fackelläufer gut verpackt in einem Bollerwagen dabei hatten. Vom offenen Ganztag aus reiste die Fackel weiter zur Hauptstelle der Freckenhorster Werkstätten am Bussmannsweg, von dort aus war das Haus St. Vitus in Everswinkel die nächste Station. Und so geht es in den kommenden Tagen und Wochen weiter, von Einrichtung zu Einrichtung, von Mitarbeiter zu Mitarbeiter, von Gruppe zu Gruppe und durch große Teile des Kreises Warendorf, bis die Fackel am 30. Juni von Mitarbeitern des Oelder Ambrosius-Hauses zum Hof Lohmann gebracht werden wird. Dort, wo gleichzeitig das Open-Air-Festival „Hof Lohmann rockt“ stattfinden wird, endet der Fackellauf. „Wir werden eine Dokumentation zusammenstellen und dort präsentieren“, blickt Josef Hörnemann voraus. Auch deshalb ist bei jeder Etappe immer ein eigens in den Werkstätten gefertigter und bestickter Turnbeutel mit dem Fackellaufbuch mit dabei. Wie viele Kilometer die Fackel bei ihrer Reise durch den Kreis Warendorf zurücklegen wird, haben Josef Hörnemann, Herbert Kraft und Ideengeber Manfred Lensing-Holtkamp im Vorfeld nicht ausgerechnet. Auch die Art der Fortbewegung der Fackel ist nicht festgeschrieben. „Es kann gelaufen, gegangen, mit dem Rollstuhl gefahren oder die Rollstühle können im Bulli mitgenommen werden“, sagt Herbert Kraft. Wichtig sind ihm und allen anderen Organisatoren des Fackellaufes die Begegnungen der Mitarbeiter und der Klienten untereinander – auch von Abteilungen und Einrichtungen, die im Alltag eher wenig miteinander zu tun haben.