Senioren machern Urlaub ohne Koffer

Caritas-Angebot

aus: Die Glocke (lun) Mittwoch, 10.30 Uhr, mitten in Warendorf: Im Pfarrheim St. Marien tauchen plötzlich ein Fuchs und ein Dachs auf.
Sie sind ganz zahm, lassen sich von 27 Senioren streicheln. Die befinden sich gerade auf einer „Urlaubsreise” in der Stadt.
Klar – die Tiere sind ausgestopft. Im Gepäck hat sie Waldpädagogin Theresia Lietmann. Sie hat spannende Fakten zu den Tieren
dabei, erklärt den Lebensraum Wald und verrät nebenbei auch, wie viele Tage eigentlich zwischen zwei Vollmonden liegen (Die
richtige Antwort: Es sind 29 Tage und zwölf Stunden).
Theresia Lietmann ist nur eine Helferin aus einem Team von 16 Ehrenamtlern, die das Angebot ,,Urlaub ohne Koffer” bereits zum
neunten Mal in Warendorf möglich machen. Jedes Jahr bieten die Warendorfer Pfarrgemeinden zusammen mit den
Pfarrcaritasgruppen ihren Senioren „Urlaubstage, ohne dass dies für sie große Strapazen bedeutet”, wie Horst Möllmann von der
Caritas ausführt. Denn für seine „Urlauber” zwischen 80 und 93 Jahren können längere Reisen beschwerlich sein.

27 Männer und Frauen aus den Gemeinden in Warendorf brauchen keinen Reisekoffer, weil Ihnen von Ehrenamtlichen ein interessantes Angebot in Warendorf gemacht wird.


Die sind auch gar nicht vonnöten, denn auch in Warendorf gibt es ein abwechslungsreiches Programm, um das sich in diesem ,Jahr
das Organisations-Team rund um Anne1iese Ruten, UHa Breuer und Marietheres Tarp gekümmert hat.
Die Senioren werden morgens von einem Fahrdienst abgeholt und erleben von Montag bis Freitag ein abwechslungsreiches
Programm. Neben dem „Blick durch Wald und Flur” waren so auch schon die Warendorfer Sangesfreunde mit ihren Liederbüchern
zu Besuch. Am Donnerstag steht sogar ein Ausflug ins Kreishaus an, bevor am Freitag nach einem gemeinsamen Altstadtbummel der
Abschlussgottesdienst gefeiert wird. Jeden Abend geht es aber zurück in die eigenen vier Wände, ins eigene Bett. Ein Urlaub eben, bei
dem es keinen Koffer braucht.
epaper.dle