Quadro hat sich in zehn Jahren als Marke etabliert

8500 Hilfesuchende erreicht
aus: die Glocke – von Andreas Poschmann
„Der Prozess des Zusammenwachsens war nicht immer einfach“, sagte Thorsten Rahner, Geschäftsführer des SKM und Leiter der Quadro-Beratungsstelle Warendorf. Vor zehn Jahren wurde die Sucht- und Drogenberatungsstelle im September in Oelde gegründet, gestern wurde auf dem Hof Lohmann gefeiert.

Zahlreiche Gratulanten, darunter auch die CDU-Landtagsabgeordnete Astrid Birkhahn sowie Vertreter aus der Jugendpflege und die Bürgermeister der beteiligten Städte hatten sich in Freckenhorst eingefunden.

Die Sucht- und Drogenberatung Quadro ist ein Zusammenschluss caritativer Verbände im Kreis Warendorf, die neben der Beratung zu allen Arten von Süchten auch eine ambulante medizinische Rehabilitation für Suchtkranke anbietet. Ebenso baut Quadro mit seinen vier Vor-Ort-Präsenzen in Warendorf, Oelde, Ahlen und Beckum das Angebot zum Thema Vorbeugung weiter aus. Der Zusammenschluss der Träger Kreis-Caritasverband, Caritasverband Ahlen und des Katholischen Verbandes Sozialer Dienste SKM ist in Deutschland in dieser Form bisher einmalig.

Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf Herbert Kraft, der Stellvertretenden Landrätin Susanne Festge und Ute Kappenberg vom Diözesancaritasverband Münster, hielt Thorsten Rahner einen Rückblick über die Entwicklung der Quadro in den vergangenen zehn Jahre. Die Zahl der Ratsuchenden sei von in den Anfängen 688 bis auf mehr als 1000 Klienten gestiegen. Fast 8500 Hilfebedürftige seien in dieser Zeit erreicht worden.

Genutzt wurde das Beratungsangebot von Menschen aller Altersschichten, vom Jugendlichen bis zum Rentner, und aller sozialer Schichten, vom Arbeitslosen bis zum Akademikern.

Gegründet wurde die Quadro um auf der einen Seite Kräfte zu bündeln, auf der anderen Seite aber auch, um unter einem Dach als Marke nach außen aufzutreten und so Ratsuchenden ein fundiertes Hilfsangebot unterbreiten zu können.