Nachwuchs findet Glück auf dem Rücken der Ponys

Reitanlage in AlverskirchenAlverskirchen (gl). aus der Glocke am 12.07.2012

Etwas Besonderes ist es, wenn Bildung auch noch mit Spaß verbunden ist. „Können wir noch länger bleiben?“ oder „Können wir hier nicht mal übernachten?“ waren Wünsche der drei Kinder aus dem Offenen Ganztag der Telgter Don-Bosco-Grundschule, die auf einem Reiterhof ersten Kontakt zum Thema Pferd bekamen.
Marie-Theres Steinmeier-Beese hatte für die Nachwuchsreiter genau das richtige Konzept. Auf ihrer Reitanlage in Alverskirchen, unterstützt vom Verein „Pferdesportfreunde Dorffeld“ aus Alverskirchen, konnten die Kinder sich qualifiziert an den „Reitsport heranführen lassen. Dazu gehörte: Pferde von der Koppel holen, pflegen, satteln und zäumen, und dabei einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren, sich selbst und den Reitkameraden zu erlernen, wie auch Ängste gegenüber den großen, kräftigen Vierbeinern zu überwinden.
Auf einem umzäunten Platz ritten die Kinder schon bald ohne Führung. Ein Geländeritt rundete die ersten Erfahrungen auf dem Pferderücken ab. Mit Begeisterung bereiteten die Kinder sich auf den Abschlusstag der zehn Nachmittage vor, an dem sie von ihren Eltern und Geschwistern begleitet wurden. Da konnten sie zeigen, was sie gelernt hatten, sich mutig und sportlich auf den Rücken der Ponys schwingen und ihre Gäste bei der abschließenden gemeinsamen Kutschfahrt mit dem Pony begleiten.
Eine erlebnisreiche Zeit mit vielen Erzählungen ging bei Kaffee und Kuchen am Reitplatz zu Ende. Gerne möchten die Kinder auch weiter dorthin kommen, doch zunächst sollen möglichst andere Mädchen und Jungen nach den Ferien diese Gelegenheit bekommen. Sozialpädagoge Markus Laerbusch vom Caritas-Verband, der das Angebot mit der Unterstützung von Lichtblicke und mit Mitteln aus dem Bildungs- und Teilhabepaket organisieren und betreuen konnte, ist von dem Wert für die Kinder überzeugt. Dabei dreht es sich um Lernen und Erleben mit Tieren in der Natur und für persönlichen Einsatz Anerkennung finden, sowie das verantwortliche Verhalten waren die wichtigsten Eckpunkte dieser „Reiteinheiten“.