Mit Theater und Musik ins Jahr

Heinrich-Tellen-Schule

aus : die Glocke – von andreas Poschmann
Warendorf „Campino war gestern. Heute ist Frederick“, sagte Josef Niehenke. Der Schulleiter der Heinrich-Tellen-Schule sollte Recht behalten. Frederick Poppenborg legte sich nicht nur wie der Sänger der Band „Die Toten Hosen“ ins Zeug, sondern gab im Anschluss – in bester „Panikmanier“ und ganz galant – einen ebenso überzeugenden Udo Lindenberg.

Neben der Schulband stand ihm Nicole Krieft zur Seite. Anlass des Auftritts war ein Konzert- und Theaterprogramm zum neuen Jahr, das den Mehrzweckraum der Schule zur Kulturbühne machte.

Hinreißend begrüßten zunächst die Unterstufenschüler mit dem Lied „Guten Morgen und guten Tag“ das Publikum in der voll besetzten Halle. Ein Intermezzo zum Träumen und Abheben legten die Junglehrerinnen Carolin Steinebach und Milena Wohlgemuth ein, bevor die Theater-AG dann einen Ausschnitt aus dem neuen Programm „Ma(h)lzeit“ zeigte.

Die Theater-AG ist übrigens schon weit gereist: Auftritte in Bielefeld, Aachen und Düsseldorf haben die Schauspieler mit Bravour gemeistert. Nicht weniger populär ist die Schulband, die es bereits seit 25 Jahren gibt. Mit den Titeln „O Weihnachtszeit“ und „Tausend tolle Plätzchen“ standen schließlich die „Schweinachtsmänner“ auf den Bühnenbrettern. Dem restlos begeisterten Publikum wurde eine herzerfrischende Kurzfassung des Musicals des münsterschen A-cappella-Chors „Sechszylinder“ geboten. Ebenfalls ein Musical präsentierte dann der Schulchor („König der Löwen“), der auch das Schlusslied „We are the world – Was wäre die Welt“ zu Gehör brachte.

Für den Chor der Kollegen, der seinen Auftritt absagen musste, sprang Josef Kraß ein. Auch nach rund 30 Jahren ist er heute noch so begeistert wie zu Beginn seines Schuldienstes.