Langgehegte Wünsche erfüllen

Weihnachtspäckchenaktion

Warendorf (gl). Sorgsam nummerierte Säcke stapeln sich in den Räumen der Erziehungsberatungsstelle. 53 Familien mit insgesamt 117 Kindern vom Baby-Alter bis zu 17 Jahren werden zu Weihnachten beschenkt. Es sind Familien, in denen sonst der Gabentisch nicht reich gedeckt wäre.

„Schon Grundschulkinder machen sich Sorgen um die finanzielle Situation der Familie. Das ist für Kinder ungewöhnlich und zeigt, welche Not sie drückt“, erläutert Andrea Froböse, Leiterin der Erziehungsberatungsstelle, und erklärt damit auch die Notwendigkeit der Weihnachtspäckchenaktion. Zum achten Mal führt die Caritas als Organisation, deren Mitarbeiter Einblick in die soziale Situation vieler Warendorfer Familien haben und die wissen, wo der Schuh drückt, diese Aktion durch, unterstützt von der „Aktion Kleiner Prinz“, die die dafür notwendigen Spendengelder zur Verfügung stellt.


Die Idee, armen Familien die Möglichkeit zu geben, ihren Kindern den einen oder anderen langgehegten Wunsch zu erfüllen, hatte Petra Hölzel, damals Pressesprecherin der „Aktion Kleiner Prinz“. Nicht die Kinderhilfsorganisation wollte und will dabei als Spender genannt werden, ebenso wenig die Caritas; die Kinder sollen von ihren Eltern beschenkt werden.

Da der „Aktion Kleiner Prinz“ die Informationen über wirkliche Bedürftigkeit fehlen, bot sich die Caritas mit der Erziehungsberatungsstelle, der Sozialpädagogischen Familienhilfe und der Familienpflege als Partnerin an.