Kinder tanzen Square-Dance

Teresa-Kindergarten

Warendorf (gl). Aus einem Hobby wurde ein Kita-Projekt: Hiltrud Basche, Motopädin und Voltigierpädagogin des Teresa-Kindergartens in Warendorf, tanzt schon viele Jahre begeistert Square-Dance. Sie kam auf die Idee, diesen besonderen Tanz in etwas vereinfachter Form auch für Kinder anzubieten.

Beim Square-Dance gibt es den „Caller“, das ist der Rufer oder Ansager, der den Tänzern die Figuren zuruft, die sie tanzen sollen. Der „Caller“ gibt die Kommandos grundsätzlich auf Englisch, etwa „Boys forward up and back“ oder „Girls right hand star“. Den Kindern wurden die Caller-Kommandos zunächst auf Deutsch übersetzt, bis sie sich daran gewöhnt hatten. Auch das motivierte sie, sich zuerst an die obersten Gebote beim Square-Dance zu halten: Konzentration, Zuhören und schnelles Reagieren. Auf spielerische Art lernt der Nachwuchs in dem Projekt die englischen Tanzfiguren, die Merkfähigkeit wird gefördert. Die Kinder bewegen sich rhythmisch und sie haben gemeinsam Spaß. Eine Lernhilfe bekamen sie dabei durch eine Markierung auf der rechten Hand.

Eine weitere Besonderheit des Square-Dance ist, dass die Mädchen Petticoats tragen, das sind schwingende weite Röcke. Eigentlich wird mit vier Paaren in Quadrataufstellung getanzt. Da viele Kinder Interesse an dem Projekt hatten, wurde der Tanz abgewandelt: Alle stellten sich in einem größeren Kreis auf und konnten somit gemeinsam tanzen. In dem Projekt ist es gut gelungen, inklusive Tanzgruppen zu bilden, sodass auch heilpädagogisch betreute Kinder mittanzen konnten.