Grundstein gelegt für neues Wohnheim

aus: die Glocke – schomakers Im Herzen Ennigerlohs entsteht zurzeit „ein ganz normales Wohnhaus“, wie es Manfred Lensing-Holtkamp beschrieb. Der Heimleiter und einige Bewohnern des Christophorushauses Ennigerloh haben an der Grundsteinlegung des neuen Wohnheims für Menschen mit Behinderungen auf der Alleestraße teilgenommen.

„Menschen mit Behinderung sind in Ennigerloh mitten drin“, hob Bürgermeister Berthold Lülf hervor. Die Ennigerloher seien sich ihrer Verpflichtung sehr wohl bewusst und lebten es auch. Auch architektonisch sei der Neubau kein Fremdkörper in der Innenstadt, lobte Lülf.

Michael Füssel, Vorstand des Caritasverbands im Kreisdekanat Warendorf, erläuterte, dass Ennigerloh in den vergangenen Jahren ein wesentlicher Mittelpunkt für weitere Einrichtungen der Caritas-Tätigkeitsfelder geworden sei. „Sie sehen, für uns ist Ennigerloh ein Schwerpunkt der Caritasarbeit, der nicht nur geografisch die Mitte im Kreiseinzugsgebiet darstellt. Wir fühlen uns gut aufgehoben in Ennigerloh“, sagte Füssel. Sehr froh sei man, dass zusätzlich zum Christophorushaus und zur Kurzzeitwohneinrichtung Lummerland, in enger Nachbarschaft zu öffentlichen Einrichtungen der Stadt und sehr zentral ein attraktives Wohnhaus mit sechs Wohnungen spätestens zu Ostern 2013 bezugsfertig sei. Elf Menschen mit Behinderungen sollen auf 520 Quadratmetern ein neues Zuhause finden. Etwa 1 Million Euro werden investiert. Das Haus ist so konzipiert, dass auch fünf Menschen dort wohnen können, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Insgesamt entstehen eine Wohn- und Nutzfläche von 520 Quadratmeter.

Füssel dankte für die Unterstützung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, der Aktion Mensch, der Stiftung Wohlfahrtspflege und des Landes NRW. Mit dem ökumenischen Segen durch Pfarrer Heinrich Afflerbach und Pfarrer Andreas Dieckmann wurde der Grundstein gelegt.