Gespräche und Kultur im „Café International“

aus: die Glocke, von J. Rath Mit dem „Café International“ initiiert der Caritasverband in Warendorf zum zweiten Mal ein Fest der Begegnung. Am Sonntag, 27. September, finden sich Menschen verschiedener Nationalitäten auf dem Marienkirchplatz zusammen, um gemeinsam ein buntes Bühnenprogramm zu genießen und sich bei einem Buffet untereinander auszutauschen.
Nach der erfolgreichen Premiere des Festes im vorigen Jahr mit mehr als 100 Gästen hatte der Verband Anfang dieses Jahres gleich mit der Planung einer Fortsetzung begonnen. „Das ‚Café International‘ soll nämlich keine Eintagsfliege sein, sondern zu einer kontinuierlichen Veranstaltung werden“, erläuterte Teammitglied Ulrike Klemann.
Um 10 Uhr findet zunächst ein Gottesdienst in der Marienkirche statt, der das Thema des „Café International“ aufgreifen wird. Von 14 bis 15 Uhr gibt es auf der Bühne ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm mit internationalem Flair: Von tamilischen und türkischen Tanzgruppen über afrikanische Trommeleinlagen bis hin zu Geschichten zum Thema Flucht vor 45 und zehn Jahren sowie heute, ist für Jung und Alt etwas dabei.
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Ab 15 Uhr haben die Besucher die Gelegenheit, sich bei Kaffee und internationalen Speisen miteinander zu unterhalten. Dafür bittet der Caritasverband um spontane Kuchen- oder Snackspenden. „Wir unterbrechen bewusst das Programm, damit die Besucher des Festes miteinander ins Gespräch kommen können. Diesen Austausch der Nationen haben wir uns in diesem Jahr fest vorgenommen“, betont Klemann.
Die Ausstellung „Lebensgeschichten – Gastarbeiter und Flüchtlinge“ wird im Rahmen des gemeinschaftlichen Festes am 27. September in St. Marien ebenfalls zu sehen sein. Abschließend werden Lieder in verschiedenen Sprachen gesungen, bevor die Veranstaltung um 17 Uhr endet.
„Wir freuen uns, wenn wir wieder 100 Gäste zählen. Noch besser wäre es, wenn noch mehr Menschen an dem Fest teilnehmen würden“, sagt Klemann. Bei schlechtem Wetter weicht der Caritasverband in das Pfarrheim St. Marien aus.