Fußballfest der Kulturen

Turnier soll feste Einrichtung werden

aus die Glocke, von A. Sulz
Es gibt eines, das Sport, Musik und Humor gemeinsam haben: Alle drei Bereiche verbinden – und zwar Menschen verschiedener Kulturen, verschiedenen Alters, verschiedener sozialer Umfelder.

Eine perfekte Mischung daraus hat das Fußballfest der Kulturen geboten, das am Sonntag auf Initiative des Interkulturellen Fußballclubs (IFC Warendorf) auf dem Lohwall stattgefunden hat. Es war eine Premiere und diese ist direkt geglückt. Nicht bloß, dass das Wetter gehalten hat, auch das Programm und die harmonische Stimmung haben zum Gelingen beigetragen.

Direkt nach Turnierende zogen die Veranstalter ein zukunftsgerichtetes Fazit: „Es wäre schön, wenn sich das Fest etabliert“, hofft Ulrike Klemann, Einrichtungsleiterin des Fachdienstes für Integration und Migration beim Caritasverband. Dem pflichtete der IFC-Vorsitzende Besnik Bojku bei: „Wir sind super zufrieden und sehr dankbar, dass uns die Caritas unterstützt hat. Die Idee allein reicht nämlich nicht.“ Dank des starken Partners ist es dem IFC gelungen, ein buntes Fest auf die Beine zu stellen.

"Alle, die dabei waren, haben gewonnen", sagte einer der Spieler.  Auch unter den 4 best platzierten Mannschaften  war die freundschaftliche Begegnung das Wichtigste an diesem Tag.

„Alle, die dabei waren, haben gewonnen“, sagte einer der Spieler.
Auch unter den 4 best platzierten Mannschaften war die freundschaftliche Begegnung das Wichtigste an diesem Tag.


Im Zentrum stand ein Fußballturnier, bei dem 15 Hobby-Mannschaften gegeneinander antraten, darunter ein Team der Polizei, des Jugendzentrums HoT, der Freckenhorster Werkstätten und ein afrikanischer Verein. Parallel konnten sich die Besucher mit einem Kulturquiz, einer Tombola und Spielen wie Frisbee und Torwandschießen unterhalten. In den Pausen des sportlichen Wettstreits gab es jeweils ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Neben einer afrikanischen Trommelgruppe, tamilischen und russischen Tänzen und einer Darbietung der Hip-Hop-Formation „Nova Beatz“ gab es zum Ende noch zwei Höhepunkte: Comedian Benaissa Lamroubal, Mitglied der aus Fernsehen und Hörfunk bekannten Gruppe „Rebell Comedy“ , wusste sein Publikum mit interkulturellem Humor bestens bei Laune zu halten, ehe „Voice of Germany“-Teilnehmerin Dijana Jashari aus Clarholz einige Lieder zum Besten gab. „Das Fest hier ist eine tolle Sache“, fanden beide Künstler und mischten sich gern unters Volk.

„Der IFC Warendorf hat knapp 40 Mitglieder und freut sich über jedes weitere“, betonte Bojku. Als Warendorfer bekomme man mit einer Mitgliedskarte sogar lukrative Vergünstigungen bei diversen Partnern. Ob das Fußballfest der Kulturen tatsächlich zu einem fixen Termin wird, bleibt abzuwarten. Das Potenzial dazu hätte es. Sieger des Turniers ist übrigens der IFC selbst geworden, gefolgt vom Team „Menschen & mehr“ sowie dem „@ttic / Africa Club“.

http://ifc-warendorf.de