Freckenrocker sind die heimlichen Stars

„Hof Lohmann rockt“

aus: Die Glocke, von Andreas Poschmann
Wenn auf dem Hof Lohmann Verstärker, eine große Bühne und eine Lichtanlage aufgebaut werden, dann kann das nur einen Grund haben: Die integrative Party „Hof Lohmann rockt“ ist angesagt. So war es auch am Freitagabend bei der mittlerweile zwölften Rocknacht.

Aufgrund des guten Wetters konnte die Veranstaltung, nicht nur zur Freude der Konzertbesucher, unter freiem Himmel stattfinden. Eingeladen war die bekannte „Soul Family“ mit Frontmann „Mr. Big Fat Mad Moose“. Mit ihrer Bühnenshow und diversen solistischen Höhepunkten hatte die Ostbeverner Band das Publikum schnell im Griff. Höhepunkt des Abends waren allerdings unbestritten die „Freckenrocker“, die mit ihren Freunden, der „Heinrich-Band“, das Vorprogramm gestalteten. Von Beginn an zogen die beiden Bands gleich richtig vom Leder und brachten die Stimmung zum Kochen. Bei einigen Liedern sang das Publikum aus Leibeskräften mit.

Ein besonderes Ständchen hatten die „Freckenrocker“ dann für Georg Schwake, Organisator des Open Air-Konzerts im Gepäck: „Rockin’ in the free world“ von Neil Young passte da bestens zum Leitgedanken „Inklusion live“. Das in den Adern der „Freckenrocker“ und der „Heinrich-Band“ echtes „Rockerblut“ fließt, war also schon nach den ersten Gitarrenriffs klar, ließ es sich vortrefflich abrocken. Und so war es auch gewollt. „Wir lassen uns nicht den Mund verbieten. Wir wollen sein wie wir sind“, machten die „Freckenrocker“ deutlich und stimmten das Lied „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten an. Unter anderem mit „Altes Fieber“ von den Toten Hosen und „Cello“ von Udo Lindenberg begeisterten die Musiker der „Heinrich-Band“ das Publikum. Mittanzen und mitsingen war an diesem Abend klar gesetzt.