Facebook-AG wirbt für Freiwilligendienste

Schüler/-innen der Heinrich Tellen-Schule nutzen social media

„Es macht mir Spaß, an Sachen zu arbeiten, die von anderen jungen Leuten angeschaut werden“, Brian erzählt sehr gern, warum er in der ‘Facebook-AG‘ der Heinrich-Tellen-Schule mitarbeitet, und dort regelmäßig interessante Informationen, Berichte und Bilder postet, damit andere junge Menschen sich das ansehen können. Lehrer und Schüler/-innen seiner Schule, und natürlich auch alle anderen ‘facebook‘-Nutzer sollen auf diese Weise wichtige und interessante Informationen über das Leben und die Arbeit in der Schule bekommen. „Ältere dürfen das auch sehen“, macht Brian dafür keine Einschränkung“ aber die gucken ja nicht so oft auf ‘facebook‘ oder instagram“.
Auch ‘instagram‘ gehört auf Initiative von Brian seit dem 29.03. zu den social Media, mit denen die kleine AG an der Schule sich befasst.



Sonderpädagogin Sandra Mersmann, die die AG als Lehrerin betreut, bestätigt, mit welcher Energie und Freude die Schüler/-innen sich dabei einbringen. Die AG – Arbeit als eines von vielen Angeboten in der Förderschule für geistige Entwicklung wurde so intensiv, dass die Gruppe bereits einen kleinen Werbefilm für die Freiwilligendienste an der Schule zusammengestellt hat. Frau Mersmann: „Wir wissen, dass insgesamt über 7.700 Menschen irgendwie auf diesen Film aufmerksam geworden sind, weil Sie auf facebook nach dieser oder nach anderen Seiten geschaut haben. Das ist eine prima Bestätigung für die Schüler/-innen.“
Für die Nachrichten auf dem ‘facebook‘-account der Heinrich-Tellen-Schule haben die Mitglieder der AG auch eine “Netiquette“ erstellt, das sind Regeln für angemessenes und achtendes Benehmen bei der technischen elektronischen Kommunikation. Von Respekt und der Vermeidung persönlicher Inhalte ist da die Rede, Beleidigungen und rechtsradikale Schlagzeilen sind unerwünscht.
Brian und seiner Mitschülerin Alisa gefällt es, wenn sie mit dem erstellten Film junge Menschen z.B. darüber informieren können, wie wichtig einerseits die Freiwilligendienste an der Schule sind und wie toll und zum Teil auch spaßig die Arbeit dabei sein kann.
Das bestätigt aus Sicht der freiwilligen Mitarbeiter/-innen die 19-jährige Melisa Gökoglan, die nach dem Abitur im letzten Jahr ins Freiwillige Soziale Jahr an der Tellen-Schule gegangen ist. Die Zeit habe ihr nicht nur im Umgang mit der von ihr betreuten Schülerin Emily sehr viel Freude gemacht, sie sei sicher, dass sie eine ganze Menge an Lebenserfahrung und auch an Wissen über sich selbst bekommen habe. Bei Ihr sei durch den freiwilligen Dienst auch die Ausrichtung auf einen Sonderpädagogischen Berufsweg sehr sicher geworden.
Auch Mareen Möllers aus Sassenberg und Maike Schwermann aus Hoetmar, beide 20 und ebenfalls Abiturientinnen aus dem Vorjahr, sprechen davon, dass es Ihnen sehr gut getan habe, sich im FSJ selbst auszuprobieren, die eigene Leistungsfähigkeit im Umgang mit anderen Menschen zu erfahren und so viele Menschen kennen zu lernen. Auch die Unterstützung und Hilfe in der Schule sei ganz prima:“ Da kannst Du jederzeit jeden Lehrer fragen, Du wirst nie allein gelassen“, schwärmt Mareen. Auch sie hat sich in dem freiwilligen Jahr zu einem sozialen Beruf entschieden. „Weil es einfach unheimlich viel Spaß macht, hier mitten drin“ zu sein, sagt sie. Und auch Maike, hat viel Freude und gute Erfahrungen gehabt. Sie wird zwar beruflich eine andere Richtung einschlagen. Was Durchhaltevermögen, Ausdauer und Geduld angeht, werde das Jahr aber auch für Ihren beruflichen Weg (Logistik) sehr hilfreich sein.
Schulleiter Tobias Mörth freut sich einerseits, wenn er positive Rückmeldungen von den BufDis oder den FSJ-lern/-innen bekommt. „Sie sind uns im Schulalltag eine unerlässliche Hilfe“. Andererseits ist er eben für die umfassende Betreuung und Förderung der Schüler/-innen darauf angewiesen, auch in diesem Jahr alle 18 Stellen in seiner Förderschule wieder zu besetzen.
Umso mehr freut er sich, wenn junge Menschen im Kreis Warendorf auch über den kleinen Film auf facebook auf den freiwilligen Dienst stoßen und erkennen, dass sich dort für sie eine gute Gelegenheit ergibt, Erfahrungen fürs Leben zu machen, einen Wartezeit fürs Studium zu überbrücken und sogar noch ein wenig Geld dafür zu bekommen.
info@heinrich-tellen-schule.de; Heinrich-Tellen-Schule, Tobias Mörth, Neuwarendorf 73, 48231 Warendorf; 02581-8031