Edith-Stein-Seminar für Altenpflege

Service Netzwerk Altenpflegeausbildung stellt sich vor

Servicestelle Köln
Brachten Informationen über ihr umfangreiches Arbeitsfeld mit: Hildegard Hartmann (r.) und Gabriele Bayer von der Servicestelle Köln

Regelmäßig lädt Monika Lückener als Leiterin des Edith-Stein-Kollegs für die Altenpflegeausbildung die Praxisanleiterinnen und Anleiter aus Pflegediensten und Einrichtungen im Kreis Warendorf ein, um sich mit ihnen über die Erfahrungen in der Altenpflegeausbildung und Umsetzbarkeit der Ausbildungsinhalte auszutauschen.

Zu ihrem letzten Treffen hatte Frau Lückener auch die beiden Fachberaterinnen des “Servicenetzwerkes Altenpflegeausbildung” in der Regionalen Servicestelle Köln eingeladen. Hildegard Hartmann, Leiterin der Regionalstelle und Gabriele Bayer, stellten den anwesenden Praxisanleiterinnen die Arbeit des Servicenetzwerkes Altenpflegeausbildung vor, das vom Bundesfamilienministerium im Jahre 2007 bundesweit installiert wurde. Das Servicenetzwerk Altenpflegeausbildung ist ein bundesweit arbeitendes Team von Expertinnen und Experten an verschiedenen Standorten, die ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen in Fragen der Altenpflegeausbildung beraten. Auf diese Weise wird nach dem Bericht der beiden Fachberaterinnen angestrebt, dass bestehende Ausbildungsplätze abgesichert werden, neue Ausbildungsplätze geschaffen werden, die Altenpflegeausbildung insgesamt qualifiziert durchgeführt werden kann und vor allem, dass die Ausbildungsstätten sich unte einander besser und mehr vernetzen können.

Die Informationen der beiden Fachkräfte von der Regionalen Servicestelle Köln, die für ganz Nordrhein-Westfalen zuständig sind, stießen bei den Anwesenden auf großes Interesse. Sie nutzten die Gelegenheit, kritische Anfragen an Struktur und Inhalte der Altenpflegeausbildung loszuwerden. So schlugen sie u. a. vor, dass die zunehmende Bürokratisierung in der Altenpflegeausbildung dringend gestoppt werden müsse und das die Ausbildung von Fachkräften in der Altenpflege dringend zwischen den einzelnen Bundesländern aber auch zwischen beteiligten Kreisen und Städten vereinheitlicht werden müsse. Es wurde deutlich, dass die Einrichtung des Servicenetzwerkes ein sinnvoller Schritt zur Unterstützung und Vernetzung der Altenpflegeausbildung ist. Die Leistungen der Servicestelle werden sicher auch in Zukunft von den Betroffenen gerne in Anspruch genommen werden.