Durch „Anders sein“ auch zugleich ein Außenseiter?

Wettbewerbsbeitrag über Heinrich-Tellen-Schule

aus: die Glocke, von Oliver Baumjohann
Warum liegt unsere Schule eigentlich so weit außerhalb? Sind wir Außenseiter? Es waren Fragen wie diese, die ein Projektteam aus acht Oberstufenschülern der Heinrich-Tellen-Schule dazu motiviert hat, sich am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema „Anders sein – Außenseiter in der Geschichte“ zu beteiligen.

Das Ergebnis einiger Monate Arbeit präsentierten Can Copur, Maurice Dülberg, Rafael Hans, Julian Hübner, Rene Müller, Dario Petrusevski, Tobias Rickfelder und Adnan Schiti jetzt zusammen mit ihren Mentoren Tobias Mörth und Martin Oestreich stolz der ganzen Schulgemeinde.

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Entstanden ist ein gut 30-minütiger Film, in dem sie der Schulgeschichte auf den Grund gingen. Im Gespräch mit langjährigen Lehrern, dem ehemaligen Schulleiter Horst Rauen und dem Teamleiter Schule bei der Stadtverwaltung, Udo Gohl, beim Blick in die Akten des Bau- und des Schulamtes wurde ihnen klar, dass ihr Gebäude ursprünglich als Volksschule für Kinder aus Neuwarendorf gedient hatte und zur Zeit der Einrichtung der Heinrich-Tellen-Schule leerstand. Auch habe es in den 1970er-Jahren niederländische Studien gegeben, die eine Ansiedlung von Förderschulen in der Natur befürworteten.

Auch wenn in dem Film deutlich wurde, dass es ganz praktische Gründe dafür gab, die Heinrich-Tellen-Schule in Neuwarendorf anzusiedeln, bleibt die Frage offen, ob die Förderschule nicht eigentlich im Schulzentrum besser aufgehoben wäre.

Dass ein Umzug illusorisch ist, machte Caritas-Geschäftsführer Herbert Kraft deutlich. Vielmehr müsse es darum gehen, das Förderschulsystem überhaupt zu erhalten. Dabei sicherten Bürgermeister Jochen Walter als auch die Bürgermeisterkandidaten Andreas Hornung und Axel Linke ihre Unterstützung zu. Und vielleicht kann die Schule ja eine Dependance in der Stadt einrichten – zum Beispiel als Trainingswohnung, um eigenständiges Leben zu fördern.

Ob die Schüler der Heinrich-Tellen-Schule mit ihrem Film einen Preis beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten gewonnen haben, steht noch nicht fest. „In NRW werden die Ergebnisse Ende Juni bekanntgegeben“, weiß Tobias Mörth. Gewonnen haben die acht aber auf jeden Fall. „Wir haben viel Neues erfahren. Das Projekt hat Spaß gemacht“, bilanzieren sie in ihrem Film.

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Ausgabe vom 28.04.2015

Seite 17

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