Beste Qualität ist Markenzeichen des Adventsbasars

aus: die Glocke – von Wolfgang Otterpohl
Freckenhorster Werkstätten: Der Adventsbasar der Freckenhorster Werkstätten, der 27. seiner Art, ist längst zu einem Zugpferd für Freckenhorst geworden – nach Krüßing, Herbstwoche und Nikolaus-Bescherung. Und wenn dann gleichzeitig das Gartencenter Murrenhoff mit seinem großartigen floristischen Angebot seine Pforten öffnet, ist in der Stiftsstadt der „Bär los“ – so geschehen am Wochenende, als die freien Parkplätze rar waren.
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Der Basar wurde mit seinem Angebot wieder einmal seinem Ruf gerecht, einer der größten seiner Art im Münsterland zu sein. Schon am Samstagmorgen – die Tore hatten gerade mal geöffnet –zog es die Besucher in Scharen zu den Hallen und dem Freigelände am Bussmannsweg, dort, wo 1974 mit 14 Mitarbeitern alles angefangen hat. Schon von weitem lockte der Duft von Reibepfannkuchen, Lebkuchen, Backfisch, frisch gebackenen Waffeln, gebrannten Mandeln, von herzhafter Erbsensuppe, Weihnachtsplätzchen, Gewürzen und leckeren Torten, von handgekneteten Kerzen und Bienenwachs. Hinzu kamen schmackhafte Bio-Produkte vom Integrationshof Lohmann, von Marmeladen und Konfitüren bis zu Säften und Hochprozentigem. Heinz Pomberg, Ehrenvorsitzender der Nachbargemeinschaft Negerdorf: „Hier kannste wirklich futtern wie bei Muttern.“ Den ganzen Tag über gab’s musikalische Begleitung, nicht aus der „Konserve“, sondern live geboten, wie etwa vom Berittenen Fanfarenzug.

Eine Familie aus Dortmund, gleich drei Generationen stark, ließ den Großvater sprechen: „Wir lieben diesen Basar mit seinem qualitätsvollen Angebot und der reichen Auswahl. Keine Ramsch-Ware. Und immer wieder wissen die Werkstätten auch etwas ganz Neues zu präsentieren.“ Das Pfarrer-Ehepaar i.R. Manfred und Renate Schleisiek, in diesen Tagen gleich zweimal Großeltern geworden, hatte die Qual der Wahl bei der Auswahl von Geschenken.

Werkstätten-Leiter Antonius Wolters war immer wieder begehrter Ansprechpartner. Freundlich und zuvorkommend, wie auch sein ganzes Team, dem er ein dickes Gesamtlob zollte. Vergebens suchte man die in der eigenen Gärtnerei gezogenen Weihnachtssterne. Die Gärtnerei ist geschlossen. Dafür wurde in anderen Bereichen das Angebot aufgestockt, bei Spielzeug und Möbeln, in der Kerzenmanufaktur, bei Accessoires, bei Stein- und Metall-Art, Glas- und Textilprodukten dezenten oder farbenfrohen Tischdecken oder Kalendern.