Aktion Kleiner Prinz und Caritas erfüllen Kindern Herzenswunsch

aus: Die Glocke(chh) Seit fünf Jahren stellt die Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbands in Zusammenarbeit mit der Aktion Kleiner Prinz, der sozialpädagogischen Familienhilfe und der Erziehungsbeistandsschaft Weihnachtspäckchen für Kinder aus ärmeren Familien zusammen. Auch diesmal wurden wieder fleißig Geschenke verpackt, um hilfsbedürftigen Eltern und deren Kindern eine Freude zu machen.

„Die Freude ist auf beiden Seiten. Nicht nur in den Augen der Kinder, sondern auch in den Augen der Eltern, die ihren Jungen und Mädchen ein Weihnachtsgeschenk übergeben können“, sagt Marion Schubert von der Aktion Kleiner Prinz. Der sonst auf Hilfe für Kinder in internationalen Krisengebieten spezialisierte Verein sehe auch die Probleme hier in der Region: „Was für einige Mütter und Väter selbstverständlich ist, ist für andere Eltern etwas Besonderes“, so Schubert weiter.
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Insgesamt 46 Familien mit 99 Kindern können in diesem Jahr bunte Pakete unter ihren Weihnachtsbäumen entdecken. Puppen, Gesellschaftsspiele, Süßigkeiten, Playmobil und Zuschüsse für kleinere Ausflüge – die Wünsche der Kinder gehen in verschiedene Richtungen. Und doch bleiben es Wünsche, die für die meisten Kinder und Jugendliche ganz normal und erfüllbar scheinen, nicht aber für die aus ärmeren Familien. „Es gibt Situationen, in denen nicht nach Spielzeug gefragt wird, sondern nach Kleidung. Die Kinder bekommen dann Gutscheine, damit ihre Eltern ihnen neue Hosen und Pullis kaufen können“, erklärt Beate Lampe, Koordinatorin der Weihnachtsaktion und Mitarbeiterin in der Beratungsstelle. Wichtig sei jedoch zu betonen, dass es sich bei den Geschenken nicht um Luxusgüter handle. Es seien „Herzenswünsche“, jedoch im erfüllbarem Rahmen. Um entscheiden zu können, welche Familien wirklich Hilfe benötigen, arbeiten die Initiatoren eng mit Betreuern der Familien zusammen.

Die durch die Aktion Kleiner Prinz finanzierten Weihnachtspäckchen werden in den nächsten Tagen von den Eltern abgeholt. Damit alles vertraulich und anonym ablaufen könne, hätten die Mütter und Väter eine Nummer bekommen, die auch auf den für sie bestimmten Paketen stehe.

Glücklich sind jedoch nicht nur die Familien, denen geholfen werden konnte, sondern auch die Initiatoren der Weihnachtsaktion. Nach jahrelanger Suche nach einem geeigneten Projekt, sei die „Aktion kleiner Prinz“ erfreut, einen „vertrauenswürdigen Partner“ gefunden zu haben, so Pressesprecher Karl-Heinz Weise. „Für uns ist es wichtig, den Leuten auch zu zeigen, dass wir nicht nur Kindern im Ausland helfen, sondern auch hier vor Ort.“