Ohne Strapazen durch die Region

„Urlaub ohne Koffer“
Aus: Die Glocke (jor)
Bereits zum 13. Mal durften sich Senioren aus Beelen, Sassenberg und Füchtorf über einen
„Urlaub ohne Koffer“ freuen, den die Kirchengemeinden der genannten Orte ökumenisch durchführen. 27 jung gebliebene Männer und Frauen im Alter von 77 bis 96 Jahren sind von Montag bis Freitag ohne große Strapazen zu verschiedenen Reisezielen in der Region gereist.
Von den Kirchengemeinden wurden zumeist bewegungseingeschränkte oder alleinstehende Menschen angesprochen, an dieser Maßnahme teilzunehmen, die bewusst über die Ausrichtung üblicher Seniorenangebote hinausgeht.
Denn anders als bei manchen Sitzkreisrunden unter gleichem Namen, wurden die Senioren jeden Morgen von einem ehrenamtlichen Fahrdienst zu Hause abgeholt und zum Urlaubsziel, dem Pfarrheim in Füchtorf, gefahren. Dort erlebten sie fünf Tage mit einem interessanten Programm. Nach dem Kennenlernen am Montag gab es eine Begrüßungsandacht sowie ein Kaffeetrinken nebst anschließender lustiger Liederrunde.

Am Dienstag standen Frühsport, Spiele und ein Gartenbesuch in „Hannas Kleiner Garten“ auf dem Programm. Mit dieser Vielfalt an Eindrücken wurden auch Erinnerungen an eigene Gartenerlebnisse wach.
Das weitere Programm des „Urlaubs ohne Koffer“ sah unter anderem noch eine Planwagenfahrt, eine Ausflugsfahrt nach Glandorf, einen Besuch aus dem Kindergarten sowie einen Gottesdienst in der Kapelle auf Harkotten vor. Im dortigen Café Wappensaal tten vor. Im dortigen Café Wappensaal fand am Freitagnachmittag das Kaffeetrinken zum Abschied für alle 77 Teilnehmer statt.

Fünf Lehrerinnen verlassen die Vinzenz-von-Paul-Schule

Pädagoginnen verabschiedet

aus: Die Glocke – Beckum

Gleich fünf Kolleginnen hatte Caritas-Vorstand Herbert Kraft in der Vinzenz-von-Paul-Schule in Beckum zu verabschieden. Vor dem versammelten Kollegium ging er auf die beruflichen Lebenswege der fünf Sonderschul- und Fachlehrerinnen ein, die nach engagierter Mitarbeit in der Förderung der Kinder mit Behinderungen jetzt in den Ruhestand wechseln.

Liane Ulfert war 1983 an die Schule gekommen und hatte sich seitdem dort als Sonderschullehrerin engagiert. Wie ihre Kolleginnen kann sie zum Schuljahresende am 31. Juli den Ruhestand genießen. Regina Mentges war bereits seit 1977 in der Schule. Seinerzeit war sie gemeinsam mit einer Freundin von der Mosel in den Kreis Warendorf gezogen und hatte sich hier zur Fachlehrerin ausbilden lassen.

Vor ihrer Pensionierung in einem Jahr nutzt Hildegard Voss zunächst noch die Freistellung im Sabbatjahr. Ihre Einstellung an der Förderschule erfolgte im Jahr 1978. Nachdem sie später Fachlehrerin geworden war, war sie als solche ab 1984 an der Schule eingesetzt. Verabschiedet wurde auch Henriette Weidlich. Sie hatte noch im Vorjahr ihr silbernes Dienstjubiläum begehen können, weil sie seit 1993 an der Vinzenz von Paul Schule als Sonderschullehrerin arbeitete. Auch sie freut sich jetzt auf den Ruhestand. Luzie Schneiders war ebenfalls von der Mosel in den Kreis Warendorf gezogen und seit 1982 als Fachlehrerin an der Vinzenz-von-Paul-Schule tätig. Auch sie wechselt jetzt in die Pension.

Caritas-Vorstand Herbert Kraft schloss sich den Dankesworten des Schulleiters, Thomas Feldmann, an und betonte, dass bereits die wenigen Daten aus den beruflichen Lebenswegen der Kolleginnen sehr deutlich machen, wie intensiv sie sich alle fünf seit vielen Jahren in der Förderung und für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen stark gemacht hätten.

Niemals allein auf Weg ins neue Leben

Abschied aus der Heinrich-Tellen-Schule

Die Glocke Warendorf (gl). „You‘ll Never Walk Alone“ („Du wirst nie alleine gehen“) – das war, frei nach dem gleichnamigen Lied von Gerry & The Pacemakers, das diesjährige Motto der acht Schülerinnen
und Schüler, die nun ihre Entlassung aus der Heinrich-Tellen-Schule feierten.
Dieses Thema griffen auch die Klassenlehrer und Kaplan Matthias Rump in einem Gottesdienst auf. So betonte Rump, dass die Schüler nun neue Wege gehen müssten, diese aber nie gänzlich
alleine beschreiten werden. So stünden Eltern und Freunde auch zukünftig an deren Seite.
Auch in den Reden von Schulleiter Tobias Mörth, Caritas-Geschäftsführer Herbert Kraft sowie des Schulpflegschaftsvorsitzenden Oliver Janssens fanden die Zeilen des Liedes immer wieder
Berücksichtigung.


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Schiff steuert Richtung Zukunft

Abschlussfeier der Vinzenz-von-Paul-Schule
aus: Die Glocke
Wenn Oscars für besonders fröhliche Abschlussfeiern vergeben werden würden, dann wäre die Vinzenz-von-Paul-Schule in Holter sicher erste Wahl. Gestern sind 14 Schüler der Förderschule für
geistige Entwicklung unter dem Motto „Miteinander unterwegs“ symbolisch in See gestochen, um das Abenteuer Zukunft anzusteuern.
Vorher hatte noch ein zünftiges „Hafenfest“ mit der Überreichung von Geschenken und Abschlusszeugnissen stattgefunden. Die Lehrer „am Pier“ konnten sich vor Umarmungen kaum retten, während die komplette Mannschaft applaudierte.
Zum Auftakt des Abschiedstags hatte man sich bereits zum ökumenischen Gottesdienst, gehalten von Pfarrer Karsten Dittmann von der evangelischen Kirchengemeinde Beckum und Pastor Ludger Schlotmann von der Gemeinde St. Stephanus, in der Propsteikirche versammelt.
Mit einem großen Schiff verglich Thomas Feldmann während der anschließenden stimmungsvollen Feier das Leben. Ein letztes Mal als Lotse tätig, stellte der Schulleiter für ein Rollenspiel eine schlagkräftige Crew mit Eltern und Lehrern zusammen. Es werde eine lange Reise, von der er sich wünsche, dass jeder seiner scheidenden Schützlinge nun immer sein eigener Kapitän sein möge, wünschte sich Feldmann.

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