Öko-Aktionstag garantiert buntes Programm

Hoffest auf Hof Lohmann

aus: WN, von Joke Broker
– Mit einer Besonderheit wartet das Hoffest auf, das am 1. September von 10 bis 18 Uhr auf dem Hof Lohmann gefeiert wird. „Wir eröffnen gleichzeitig den Öko-Aktionstag“, kündigt Hofleiter Georg Schwake an. In diesem Jahr werde dieser von Naturland, dem Verband für ökologischen Landbau, ausgerichtet. Die Mitarbeiter des Hofes Lohmann, der ein Integrationsunternehmen der Freckenhorster Werkstätten ist, bewirtschaften die Acker- und Weideflächen nach Bio-Richtlinien dieses Verbandes.

Weiterlesen

Senioren machern Urlaub ohne Koffer

Caritas-Angebot

aus: Die Glocke (lun) Mittwoch, 10.30 Uhr, mitten in Warendorf: Im Pfarrheim St. Marien tauchen plötzlich ein Fuchs und ein Dachs auf.
Sie sind ganz zahm, lassen sich von 27 Senioren streicheln. Die befinden sich gerade auf einer „Urlaubsreise” in der Stadt.
Klar – die Tiere sind ausgestopft. Im Gepäck hat sie Waldpädagogin Theresia Lietmann. Sie hat spannende Fakten zu den Tieren
dabei, erklärt den Lebensraum Wald und verrät nebenbei auch, wie viele Tage eigentlich zwischen zwei Vollmonden liegen (Die
richtige Antwort: Es sind 29 Tage und zwölf Stunden).
Theresia Lietmann ist nur eine Helferin aus einem Team von 16 Ehrenamtlern, die das Angebot ,,Urlaub ohne Koffer” bereits zum
neunten Mal in Warendorf möglich machen. Jedes Jahr bieten die Warendorfer Pfarrgemeinden zusammen mit den
Pfarrcaritasgruppen ihren Senioren „Urlaubstage, ohne dass dies für sie große Strapazen bedeutet”, wie Horst Möllmann von der
Caritas ausführt. Denn für seine „Urlauber” zwischen 80 und 93 Jahren können längere Reisen beschwerlich sein.

27 Männer und Frauen aus den Gemeinden in Warendorf brauchen keinen Reisekoffer, weil Ihnen von Ehrenamtlichen ein interessantes Angebot in Warendorf gemacht wird.


Weiterlesen

Ohne Strapazen durch die Region

„Urlaub ohne Koffer“
Aus: Die Glocke (jor)
Bereits zum 13. Mal durften sich Senioren aus Beelen, Sassenberg und Füchtorf über einen
„Urlaub ohne Koffer“ freuen, den die Kirchengemeinden der genannten Orte ökumenisch durchführen. 27 jung gebliebene Männer und Frauen im Alter von 77 bis 96 Jahren sind von Montag bis Freitag ohne große Strapazen zu verschiedenen Reisezielen in der Region gereist.
Von den Kirchengemeinden wurden zumeist bewegungseingeschränkte oder alleinstehende Menschen angesprochen, an dieser Maßnahme teilzunehmen, die bewusst über die Ausrichtung üblicher Seniorenangebote hinausgeht.
Denn anders als bei manchen Sitzkreisrunden unter gleichem Namen, wurden die Senioren jeden Morgen von einem ehrenamtlichen Fahrdienst zu Hause abgeholt und zum Urlaubsziel, dem Pfarrheim in Füchtorf, gefahren. Dort erlebten sie fünf Tage mit einem interessanten Programm. Nach dem Kennenlernen am Montag gab es eine Begrüßungsandacht sowie ein Kaffeetrinken nebst anschließender lustiger Liederrunde.

Am Dienstag standen Frühsport, Spiele und ein Gartenbesuch in „Hannas Kleiner Garten“ auf dem Programm. Mit dieser Vielfalt an Eindrücken wurden auch Erinnerungen an eigene Gartenerlebnisse wach.
Das weitere Programm des „Urlaubs ohne Koffer“ sah unter anderem noch eine Planwagenfahrt, eine Ausflugsfahrt nach Glandorf, einen Besuch aus dem Kindergarten sowie einen Gottesdienst in der Kapelle auf Harkotten vor. Im dortigen Café Wappensaal tten vor. Im dortigen Café Wappensaal fand am Freitagnachmittag das Kaffeetrinken zum Abschied für alle 77 Teilnehmer statt.

Fünf Lehrerinnen verlassen die Vinzenz-von-Paul-Schule

Pädagoginnen verabschiedet

aus: Die Glocke – Beckum

Gleich fünf Kolleginnen hatte Caritas-Vorstand Herbert Kraft in der Vinzenz-von-Paul-Schule in Beckum zu verabschieden. Vor dem versammelten Kollegium ging er auf die beruflichen Lebenswege der fünf Sonderschul- und Fachlehrerinnen ein, die nach engagierter Mitarbeit in der Förderung der Kinder mit Behinderungen jetzt in den Ruhestand wechseln.

Liane Ulfert war 1983 an die Schule gekommen und hatte sich seitdem dort als Sonderschullehrerin engagiert. Wie ihre Kolleginnen kann sie zum Schuljahresende am 31. Juli den Ruhestand genießen. Regina Mentges war bereits seit 1977 in der Schule. Seinerzeit war sie gemeinsam mit einer Freundin von der Mosel in den Kreis Warendorf gezogen und hatte sich hier zur Fachlehrerin ausbilden lassen.

Vor ihrer Pensionierung in einem Jahr nutzt Hildegard Voss zunächst noch die Freistellung im Sabbatjahr. Ihre Einstellung an der Förderschule erfolgte im Jahr 1978. Nachdem sie später Fachlehrerin geworden war, war sie als solche ab 1984 an der Schule eingesetzt. Verabschiedet wurde auch Henriette Weidlich. Sie hatte noch im Vorjahr ihr silbernes Dienstjubiläum begehen können, weil sie seit 1993 an der Vinzenz von Paul Schule als Sonderschullehrerin arbeitete. Auch sie freut sich jetzt auf den Ruhestand. Luzie Schneiders war ebenfalls von der Mosel in den Kreis Warendorf gezogen und seit 1982 als Fachlehrerin an der Vinzenz-von-Paul-Schule tätig. Auch sie wechselt jetzt in die Pension.

Caritas-Vorstand Herbert Kraft schloss sich den Dankesworten des Schulleiters, Thomas Feldmann, an und betonte, dass bereits die wenigen Daten aus den beruflichen Lebenswegen der Kolleginnen sehr deutlich machen, wie intensiv sie sich alle fünf seit vielen Jahren in der Förderung und für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen stark gemacht hätten.