Das spielmobil wird weiter rollen

Rollende Spielekiste jetzt beim Caritasverband

aus: Die Glocke
Die “Rollende Spielekiste”, das Spielmobil der katholischen Verbände im Kreis Warendorf, wird auch zukünftig betrieben. Im Verlaufe des Jahres 2017 hatte das Kreisdekanatsbüro mitteilen müssen, dass Wartung und Verwaltung des Spielzeug-und Materialanhängers nicht länger von Mitarbeitern/innen des Kreisdekanates geleistet werden könnten. Der Caritasverband in Warendorf, vor 15 Jahren Gründungspartner bei der Anschaffung und Inbetriebnahme des Spielmobils (kl. Foto), erklärte sich nun bereit, die alleinige Verantwortung für die rollende Spielekiste zu übernehmen.

Die Rollende Spielekiste bietet viel Material – besonders für Outdoor-Aktivitäten


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Suche Frieden

Schüler der Bischöflichen Realschule befassen sich mit dem Thema des Katholikentages in Münster.

Da war selbst die Lehrerin überwältigt, welch großen Erfolg das Engagement der Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe an der Bischöflichen Realschule mit ihrer Aktion gezeigt hatte. Die Schule in Trägerschaft des Bistums hatte zwei Projekttage vorbereitet, um die Schüler/-innen auf das Thema des bevorstehenden Katholikentages in Münster – “Suche Frieden” vorzubereiten. „Frieden suchen“ wurde schließlich auf Vorschlag von Klassenlehrerin Barbara Niehaus in der Projektgruppe aus den 6. Klassen auf die Menschen bezogen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Die Themenvorgabe fand großen Anklang und so gehörten über 30 Schülerinnen und Schüler zu dieser Projektgruppe. Die Gruppe ließ sich zunächst am 1. Projekttag von Josef Hörnemann über die ehrenamtliche Arbeit im Caritas-Kleiderladen und im Caritas-Warenkorb informieren. Schon dabei zeigten die Schüler/innen großes Interesse – auch für die Hintergründe und Situationen, aus denen heraus die Menschen zum Teil gezwungen sind, die Hilfen anzunehmen. Für den Folgetag war dann bei sieben Supermärkten in Warendorf und in Everswinkel die Aktion „Kauf zwei“ vorbereitet und wurde den Schülern/-innen zwischen 09.00 Uhr und 12.00 Uhr durchgeführt.

Schüler/-innen aus den sechsten Klassen und Lehrerin Barbara Niehaus informierten sich im Caritas-Warenkorb


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Pia hilft Jana bei Ausbildung für regulären Arbeitsmarkt

Perspektive in der Altenpflege

aus: Die Glocke
Pia heißt das Projekt, mit dem junge Menschen mit Behinderungen für Tätigkeitsfelder in Altenpflegeeinrichtungen qualifiziert werden. Daran beteiligt ist auch Jana Kemper.

Die Lieblingsspeise am Geburtstag, ein besonders schön gedeckter Tisch, ein aufwendiges Gericht an Feiertagen: Daran haben viele Menschen, die in einer Altenpflegeeinrichtung leben, Freude. Um solche zusätzlichen Angebote machen zu können, wird Personal benötigt. Doch Helfer in der Hauswirtschaft sind auf dem Arbeitsmarkt nicht immer leicht zu finden.
Perspektive in der Altenpflege
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Werkstätten kommen mit Produkten beim Bürgermeister an

Axel Linke in Freckenhorst
aus: die Glocke Warendorfs Bürgermeister Axel Linke ist kürzlich zu einem Informationsbesuch in den Freckenhorster Werkstätten zu Gast gewesen. Der Betriebsleiter der Hauptstelle Reinhard Lütke sowie Herbert Kraft vom geschäftsführenden Vorstand des Caritasverbands führten den Verwaltungschef durch die verschiedenen Abteilungen.

„Es ist toll, welche vielfältigen Tätigkeiten die Beschäftigten hier erlernen und ausführen“, zeigte Linke sich beeindruckt. Die Freckenhorster Werkstätten arbeiten mit 1500 beeinträchtigten Menschen als verlässliche Zulieferer auch für große, mittelständische und bekannte Unternehmen aus der gesamten Region. Betriebsleiter Reinhard Lütke stellte in diesem Zusammenhang die umfangreichen Möglichkeiten der Werkstätten vor: Archivierung, Kabelkonfektion, Landschaftspflege oder Metallverarbeitung – für verschiedenste Aufgaben finden die Mitarbeiter Lösungen. Aber auch viele selbstentwickelte Produkte gehen in den Verkauf. Eines der Produkte, eine Holzplatte, die eine Getränkekiste im Nullkommanichts zu einem Tisch verwandelt, begeisterte den Bürgermeister so sehr, dass er spontan ein Exemplar erwarb.

Dass sich die Produkte aus den Werkstätten im freien Wettbewerb behaupten können, gibt allen Beschäftigten der Freckenhorster Werkstätten das gute Gefühl, ein integrierter Bestandteil der Gesellschaft zu sein.

„Die Arbeit der Freckenhorster Werkstätten ist ein ganz wichtiger Baustein für unsere Gesellschaft. Wir alle stehen in der Verantwortung, auch für Menschen mit einem Handicap Aufgaben zu finden, denen sie mit Freude nachgehen und die sie in ihrem Selbstwertgefühl bestärken“, erklärte Axel Linke. Er sei froh, diese Einrichtung hier in der Stadt zu haben, so der Bürgermeister zum Abschluss seines Besuchs in Freckenhorst.

www.freckenhorster-werkstaetten.de
Foto mit Bürgermeister A. Linke