Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf e. V.
Kategorie: Presse-Informationen | Donnerstag, den 10. November 2011

Aktionstag Ethik der Anerkennung

die Dienste und Einrichtungen der Hilfe für Menschen mit Behinderungen des Caritasverbandes im Kreisdekanat haben sich in diesem Jahr – in Anlehnung an die Caritas-Jahreskampagne – und auf der Basis unseres Leitbildes mit den Fragen auseinandergesetzt, die uns die Ethik der Anerkennung stellt.
Viele Gruppen in unseren Einrichtungen haben sich auf vielfältige Weise mit dem Thema befasst, oder bestimmte Projekte diesem Jahresthema untergeordnet. Am 20.10.2011 haben wir an einem “Abend für Mitarbeiter/-innen” die Ergebnisse der Prozesse vorgestellt und diskutiert. In einem zweiten Schritt wollen wir – der Tradition aus den letzten Jahren folgend – die begonnene Diskussion, in der es auch um die Möglichkeiten inklusiver Maßnahmen in der Gesellschaft geht, öffentlich fortsetzen.
Zum Aktionstag am Donnerstag, 24.11. 2011, 17.30 Uhr im Saal der Freckenhorster Werkstätten (Hauptstelle), Bußmannsweg 14, Warendorf,
laden wir Sie herzlich ein, und bitten Sie, sich an diesem Diskussionsprozess zu beteiligen.
Programm:
Ab 17.30 Uhr werden die Mitarbeiter/-innen unserer Kindertagesstätten Sie mit Kaffee und frischen Waffeln begrüßen.
Um 18.00 Uhr beginnen wir den Diskussionsabend mit einem Referat von Frau Prof. Dr. Dr. Sigrid Graumann, EFH Bochum unter dem Titel – “Das macht den Mensch zum Menschen – Überlegungen zu einer Ethik der Anerkennung von Menschen mit Behinderungen.”
Um 18.50 Uhr folgt eine beispielhafte Darstellung ausgewählter Präsentationen aus den o.g. Projektarbeiten in unseren Einrichtungen, bevor wir um 19.05 Uhr mit dem Gespräch, der Diskussion, dem Austausch in drei Themengruppen beginnen werden.
Mit einer Sammlung im Plenum der Veranstaltung wird diese gegen 20.00 Uhr beendet werden.
Wir freuen uns, wenn wir Sie am 24.11. 2011 zu diesem wichtigen Thema begrüßen können.
Handzettel Aktionstag:

Hier können Sie sich den Handzettel als PDF-Dokument herunterladen.
Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf e.V.
Herbert Kraft, Vorstand
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Kategorie: Presse-Informationen | Dienstag, den 27. September 2011
Seit Anfang des Jahres gibt es das Projekt “Aufbau Familienunterstützender Dienst”, ein Angebot der Offenen Hilfe im Caritasverband im Kreisdeanat Warendorf e.V..
Angesprochen werden vorrangig Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen und ihre Familien. Die MitarbeiterInnen bieten Unterstützung, wenn es im Alltag mal wieder eng wird, die Pflegeperson verhindert ist oder etwas Freiraum für sich braucht, um den bestehenden Anforderungen gewachsen zu bleiben. Freiraum für pflegende Angehörige und aktive Gestaltung der Freizeit für Menschen mit Behinderung, ohne dabei noch weitere zeitliche Ressourcen der Familien in Anspruch nehmen zu müssen. Die Leistungen des Familienunterstützenden Dienstes reichen von der Einzelbetreuung in der Familie stunden- oder tageweise, Gruppenangeboten im Freizeit- und Bildungsbereich bis hin zu mehrtägigen Freizeitmaßnahmen.
Zum Ende des Jahres wird ein Programmheft mit den Angeboten für das Jahr 2012 erscheinen. Die Kosten der Betreuung können mit den Krankenkassen abgerechnet werden. Personen mit einer Pflegeeinstufung haben im Jahr einen Anspruch von 1510,- EURO für Verhinderungspflege. Zudem sind wir ein anerkannter Dienst, um zusätzliche Betreuungsleistungen (100,- EURO / 200,- EURO je nach Anspruch) abrechnen zu können.
Auch die Menschen mit Behinderungen, die in den Betreuungseinrichtungen leben oder ambulant betreut werden, können die Angebote des Familienunterstützenden Dienstes nutzen. Als Bereicherung der bereits bestehenden Angebote im Freizeitbereich, als Einzelassistenz oder um neue Kontakte zu knüpfen und Gemeinschaft auch außerhalb der Einrichtung zu erleben. Das Prinzip der Inklusion steht dabei im Vordergrund.
Für den Einsatz in den Familien werden immer wieder Helfer/ Helferinnen gesucht. Sie arbeiten nebenberuflich und bekommen für ihre Leistungen eine Aufwandsentschädigung. Nichtqualifizierte Kräfte werden durch eine Schulung auf die Tätigkeit vorbereitet, die Möglichkeit zur Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen ist gegeben.

Weitere Informationen zum Familienunterstützenden Dienst erhalten Sie bei:
Irmgard Seipel, 02582-66856627 oder www.fud-caritas-warendorf.de
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Kategorie: Presse-Informationen | Freitag, den 8. Juli 2011
Das Zivildienstgesetz ist abgeschafft.
Das am 01.07.2011 in Kraft gesetzte Bundesfreiwili-gengesetz BFDG sieht vor, dass anstelle des Zivildienstes zukünftig der Bundesfreiwilligendienst für Männer und Frauen Einsatzmöglichkeiten bietet.
Der BFD ist möglich für Männer und Frauen aller Altersgruppen, die die Vollzeit-Schulflicht absolviert haben. Er dauert mindestens 6 und höchstens 18 Monate, in Ausnahmefällen können Dienstverhältnisse bis zu 24 Monaten vereinbart werden. Freiwillige, die das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, erbringen den Bundesfreiwilligendienst als Vollzeitbeschäftigung. Nach Vollendung des 27. Lebensjahres kann der Dienst auch als Teilzeitbeschäftigung mit mindestens 21 Wochenstunden geleistet werden.
Für Freiwillige im Bundesfreiwilligendienst gibt es ein Taschengeld in Höhe von 330,- €. Der Kindergeld wird anerkannt. Ähnlich wie früher im Zivildienst wissen wir, dass mit dem Bundesfreiwilligendienst unbezahlbare Lebens- und So-zialerfahrungen möglich sind.

FSJ
Wenn Du Dich beruflich orientieren möchtest, Deine persönliche Ausrichtung für einen sozialen Beruf testen willst oder Dich einfach ein Jahr lang für andere Menschen einsetzen willst, dann kannst Du das sehr gut im Freiwilligen Sozialen Jahr –FSJ tun. Dort hast Du auch Gelegenheit, gesellschaftspolitische Zusammenhänge kennenzulernen oder zu hinterfragen.
Das Freiwillige Soziale Jahr kommt in Frage für Menschen zwischen 16. und 27. Jahren. Es wird in sozialen Einrichtungen nach persönlicher Auswahl erbracht. Es hat zum Ziel, die Per-sönlichkeitsbildung zu fördern, soziale und interkulturelle Erfahrungen zu vermitteln und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl zu stärken. Das FSJ kann geleistet werden von 6 bis zu 18 Monaten. Es wird pädagogisch begleitet und beginnt jährlich am 01. August oder 01. September. Auch für das FSJ wird ein monatliches Taschengeld gezahlt.
In beiden Diensten können Sie unbezahlbare Erfahren machen, die sicher fürs Leben wichtig sind. Weitere Informationen (Flyer als PDF-Dokument) erhalten Sie unter beistehendem Link oder wenn Sie uns anrufen: 02581/9459-29 – Bernd Dütsche.
Flyer Bundesfreiwilligendienst als PDF-Dokument
Bitte besuchen Sie auch die Seite des Bundes: www.bundesfreiwilligendienst.de
Klick für mehr zum Artikel: Einsatzmöglichkeiten im Bundesfreiwilligendienst!
Kategorie: Presse-Informationen | Freitag, den 15. Oktober 2010
Fahrerseminar beim Caritasverband
“Du darfst keine Angst haben, Du musst voll ins Pedal treten”, ermunterte Siegfried Storch die Altenpflegerin von der CEMM-Caritas-Sozialstation beim Fahrerseminar des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf.
Immer wieder kommen die Fahrer in den PKW und Kleinbussen des Verbandes, wie andere Verkehrsteilnehmer auch, in Situationen, für die ein geübtes Wissen über das Verhalten der Fahrzeuge in extremen Situationen wichtig ist, um Unfälle zu vermeiden. In der Vergangenheit war es aber häufiger zu Unfällen gekommen, und so hatten sich die Verantwortlichen im Caritasverband entschlossen, dieses Angebot zu machen.
Insgesamt 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der C.E.M.M. GmbH und des Caritasverbandes ließen sich von dem erfahrenen Trainer Tipps und Tricks für das sichere Lenken von Kraftfahrzeugen geben. Dazu gehörte es zum Beispiel, sich die Angst vor einer Vollbremsung zu nehmen. Aber auch Wendemanöver auf engstem Raum, Einparkübungen oder die Einschätzung von Abständen gehörte zum Seminarprogramm. Siegfried Storch, der den von der Berufgenossenschaft für Gesundheitsdienste und Wohlfahrtspflege geförderten Kurs für die Caritas im Auftrage der Ecclesia-Versicherungsdienste leitete, wies die Teilnehmer im Verlaufe des Tages immer wieder auf Verkehrssituationen und Ereignisse im Straßenverkehr hin, mit denen man eben nicht rechnet, deren Bewältigung aber gerade deshalb auch lebenserhaltend sein kann. Dieses erste Fahrerseminar stand leider im Zeichen des anhaltenden Regenwetters an diesem Tag. Das fanden die Übenden aber gar nicht so tragisch, denn “man kann sich im Straßenverkehr das Wetter auch nicht aussuchen”, so eine Teilnehmerin.
Anja Berkemeier, Sachbearbeiterin für das Versicherungswesen im Caritasverband, freute sich über die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer/-innen. Sie hat deshalb bereits weitere Schulungstermine festgelegt.

Siegfried Storch (r.) gab Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus verschiedenen Caritas-Einrichtungen hilfreiche Tipps beim Fahrsicherheitstraining (Foto-Caritas)
29.09.2010 Josef Hörnemann
Kategorie: Presse-Informationen | Mittwoch, den 14. Juli 2010
Auftaktveranstaltung
Verbindungen schaffen – Zugehörigkeit entwickeln - Identität stärken
Aufgrund der Fusion der Dekanatscaritasverbände Warendorf und Beckum und des Kreiscaritasverbandes Warendorf im Jahr 2006 kamen u. a. mehrere Dienste und Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien im neuen Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf e. V. zusammen. Im Jahr 2009 wurden diese in einem eigenen organisatorischen Bereich, dem Caritas Netzwerk Für Familien, zusammengefasst.
Das Caritas Netzwerk für Familien ist heute ein Verbundsystem von 5 Einrichtungen der Erziehungs- und Eingliederungshilfe unter der Leitung von Dr. Christoph Heckmann. Sein Einzugsbereich erstreckt sich über den gesamten Kreis Warendorf und teilweise darüber hinaus. Der Caritasverband im Kreisdekanat Warendorf e. V., als Träger, verfolgt mit diesem neuen System die Absicht, die eigenen Möglichkeiten zu bündeln sowie die Maßnahmen und Dienste fachlich und wirtschaftlich weiter zu entwickeln. Ziel ist es, den neuen Bedarfslagen von Familien mit Kindern und Jugendlichen besser als zuvor begegnen zu können.
Zum Netzwerk gehören die Beratungsstelle bei Kur und Erholung, die Familienpflege, die Heilpädagogische Frühförderung, die Beratungsstelle für Eltern, Kinder, und Jugendliche (Erziehungsberatungsstelle) sowie die Erziehungshilfe St. Klara. Letztere ist ein moderne Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe. Neben den fünf stationären Regel- und Intensivgruppen verfügt St. Klara über zwei Tagesgruppen, Sozialpädagogisch betreutes Wohnen, Familiengestützte Lebensformen (u.a. Beratung für Pflegefamilien), ambulante erzieherische Hilfen, Hilfen für Schulkinder sowie weitere Beratungs- und Unterstützungsangebote.
Auf einem Studientag am 02.07.2010 gingen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Frage nach, wie diese neuen Verbindungen in sinnvoller Weise gestaltet werden können. Dabei geht es in einem ersten Schritt darum eine gemeinsame Identität zu finden und Möglichkeiten einer guten Zusammenarbeit zu entwickeln.
Nach einführenden Worten durch Caritas-Vorstand Herbert Kraft und dem Leiter des Netzwerks Dr. Christoph Heckmann wurden in Arbeitskreisen Möglichkeiten der internen Vernetzung und Kooperation erörtert. Trotz der enormen Hitze war die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter auf dem Hof Lohmann in Freckenhorst sehr hoch und die Beteiligten waren positiv überrascht über die Vielfalt der Anknüpfungsmöglichkeiten im eigenen Verband. Nach dem diesjährigen Thema, dass auf interne Wirkungen ausgerichtet war, soll der Blick beim nächsten Netzwerktag 2011 stärker nach außen gerichtet werden.

Kategorie: Presse-Informationen | Montag, den 12. April 2010
Astrid Birkhahn informiert sich über Kita-Ausbau
Zu einem Informationsaustausch traf sich die CDU Landtagskandidatin für den Nordkreis Warendorf, Astrid Birkhahn aus Everswinkel jetzt mit Mitgliedern des Vorstandes des Caritasverbandes in Warendorf.
Die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion im Kreistag informierte sich zunächst bei einem Besuch an der Baustelle für den neuen Ludgerus-Kindergarten in Ennigerloh über das dortige Vorhaben des Caritasverbandes. Sie lobte die beispielhafte Kooperation zwischen Caritasverband als zukünftigem Träger und der Kirchengemeinde als bisherigem Träger die mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag dazu erbracht hatte, dass die neue Gemeinschaftseinrichtung möglich wird.
In einem anschließenden Gespräch mit Caritas Vorstand Herbert Kraft und Mitarbeiter Josef Hörnemann wurden als wesentliche Bereiche die Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen, die Möglichkeiten und Chancen für eine Integration von Kindern mit Behinderungen in Regelschulen und das Engagement des Caritasverbandes im Bereich der Jugendhilfe diskutiert. Birkhahn war einerseits froh, dass Herbert Kraft für den Caritasverband als Träger von vier Kindergärten die Finanzierung der Tageseinrichtungen nach KiBiz - Richtlinien für insgesamt knapp, aber auskömmlich bezeichnete. Sie nahm aber zur Kenntnis, dass er für die Bewältigung der durch KiBiz notwendigen Zusatzaufgaben (Sprachförderung, Familienzentren, etc.) den Personalausbau in den Tageseinrichtungen als dringlich einforderte. Einig waren sich die Gesprächspartner, dass dies vornehmlich für den Bereich der Betreuung von Kindern unter 3 Jahren gelten muss, weil der Betreuungs- und Pflegebedarf für Kinder dieser Altersgruppe doch erheblich größer ist, als man im Vorfeld gedacht hatte. Einig wiederum war man sich auch in der Einschätzung, dass Mitarbeiter/innen mit höherer Qualifizierung in den Kindergärten nicht zwingend erforderlich sind; hier sei es zielführend, dass erfahrene vorhandene Personal – auch ohne Studienabschluss – entsprechend zu unterstützen und ggf. fortzubilden.
Unterschiedliche Ansätze und Überzeugungen gab es in dem Gespräch nicht bei der Frage nach den Möglichkeiten zur Umsetzung der UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen, soweit diese die Integration von Mädchen und Jungen mit Behinderungen in die Regelschulen angeht. Astrid Birkhahn ist – wie die Vertreter des Caritasverbandes – davon überzeugt, dass niemals für alle Schülerinnen und Schüler einer Förderschule eine entsprechende Inklusion in die Regelschule möglich ist. Dafür seien die pädagogischen Ansätze bisher zwangsläufig zu sehr unterschiedlich. Die CDU-Landtagskandidatin ist davon überzeugt, dass auch die Politik davon Kenntnis nehmen muss, dass nicht alle Menschen bezüglich ihrer Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten gleichgesetzt werden können. Für eine richtige Entscheidung in dieser Frage müsse auch der Interessenskonflikt zwischen Schule und Schulpersonal, bei dem es um die Entwicklung der Kinder gehe, einerseits und der Politik mit ihrer Finanzverantwortung andererseits gelöst werden. Nur noch kurze Zeit verblieb den Gesprächspartnern noch für den Themenbereich der Jugendhilfe im Kreis Warendorf. Als sozialpolitische Sprecherin der CDU - Fraktion im Kreistag bedankte sich Astrid Birkhahn für das Engagement der Dienste und Einrichtungen im Caritasverband. Sie bedauerte, dass vor allem in den letzten 10 Jahren die finanzielle Unterstützung des Landes für die Jugendhilfe immer wieder zurückgefahren worden sei. Gleichzeitig sei man gerade im Kreis Warendorf durch den Ausbau der ambulanten Leistungen und die eingestellten Konzepte zur Früherkennung und frühzeitigen Kontaktaufnahme mit den Familien auf einem guten Weg, der auch zukünftig von der Landespolitik nicht verbaut werden dürfe.

Bildunterschrift: Die Caritas-Vorstände Herbert Kraft (l.) und Michael Füssel informierten Landtagskandidatin Astrid Birkhahn auch über das Kindergartenprojekt in Ennigerloh (Foto: Caritas)
Klick für mehr zum Artikel: Landtagskandidatin zu Besuch beim Caritasverband!
Kategorie: Presse-Informationen | Montag, den 12. April 2010
Schon kleine Kinder unterscheiden sich in Temperament und Persönlichkeit erheblich. Wenn das Kind of schüchtern und ängstlich reagiert und sich in sozialen Situationen mit anderen Kindern zu sehr zurückhält, machen sich Eltern oft Sorgen um die weitere Entwicklung: “Kann sich mein Kind angemessen behaupten”? Wird es sich in der Schule trauen, sich aktiv zu beteiligen? Ob es dort Kontakte zu anderen Kindern schließen kann?
Die Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf e.V. bietet für Eltern und Kinder Hilfe an.
Unter der Leitung von Petra Große Beckmann, Dipl.-Sozialpädagogin und Theresa Engberding, Psychologie-Praktikantin, wird aktuell ein Trainingsprogramm für sozial unsichere Kinder mit dem Titel: “Mutig werden mit Til Tiger” durchgeführt. Es richtet sich an Kinder im Alter von 5-6 Jahren, die im kommenden Sommer die Schule besuchen werden. Mit Unterstützung des kleinen Tigers Til sollen die Kinder in Rollenspielen lernen, ihre Schüchternheit und Zurückhaltung in alltäglichen Situationen zu überwinden und Zutrauen in ihre eigenen Stärken gewinnen.
Dabei werden Alltagssituationen nachgestellt, in denen es den Kindern oft schwer fällt, mit anderen Personen in Kontakt zu treten. Hierzu gehören am Anfang kleine Elemente wie Blickkontakt aufnehmen und lautes und deutliches Sprechen. Später kann es sich um Verabredungen mit Gleichaltrigen handeln oder auch darum, etwas vor der Gruppe zu sagen, eine Forderung durchzusetzen oder “Nein” zu sagen und sich gegen Ungerechtigkeiten zu wehren.
Die Gruppe findet wöchentlich statt. Auf einem Abschlussfest wird jedes Kind eine Urkunde erhalten.
Das Team der Erziehungsberatung sieht vor, wird nach den Osterferien eine weitere Gruppe für Vorschulkinder an zu bieten.
Bei Interesse können sich Eltern an die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, Kirchstr. 6 in Warendorf, Tel.: 02851-636582, wenden.

Foto: Sie machen Mut mit Til Tiger: Petra Große Beckmann, Erziehungsberatung (r.) und Praktikantin Theresa Engberding
Kategorie: Presse-Informationen | Montag, den 12. April 2010
Seniorengerechtes Reiseprogramm wäre ohne Ehrenamt nicht durchführbar
Caritas - Arbeitstagung wird für Rückblick und neue Ideen genutzt
Auch das muss mal sein: Sehen, was gut war, und herausfinden, wo etwas besser gemacht werden kann.
20 ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen der beiden Caritasverbände im Kreis Warendorf sind als Reisebegleiter in der Seniorenerholung eingesetzt. Sie kümmern sich als Ansprechpartner vor Ort, sie organisieren abendliche Klön- und Spielrunden, bereiten Bergfeste- und Abschiedsabende. Sie motivieren die Teilnehmer/-innen zur seniorengerechten Morgengymnastik, sie bieten Morgenimpulse als Einstieg in den Tag ebenso wie Ausflugsfahrten in die Urlaubsregion. Auch die Begeleitung der Teilnehmer/-innen zu Spaziergängen in die nähere Umgebung oder auf Wanderungen gehört dazu, niemand wird dabei allein gelassen.
Beim alljährlichen Arbeitstreffen der Gruppe von Helferinnen und Helfern auf dem Hof Lohmann in Warendorf wurde jetzt ein Erfahrungsaustausch über vergangene Reisen vorgenommen und über bevorstehende Reiseunternehmungen diskutiert. Allgemein wurde das vielfältige Programm gelobt. So gibt es etwas für die Rüstigen, die sich Radwanderwochen oder auch Bergwanderungen wünschen. Andere ziehen auch Auslandsaufenthalte in der Mittelmeerregion vor. Aber auch diejenigen, die nicht mehr so weit verreisen wollen oder auf Gehhilfen angewiesen sind, können im Programm für sich das Richtige finden.
Für das laufende Jahr sind für die Zeit von April bis Oktober insgesamt 26 Reisen mit unterschiedlicher Aufenthaltsdauer von 7 – 14 Tagen, im In- und Ausland geplant. Auch eine Adventswoche sowie mehrere Weihnachtsangebote sind dabei. Für den Saisonstart bei einer 10-tägigen Reise an die Costa Blanca in der Zeit vom 12.05. – 22.05.10 oder bei einer einwöchigen Erholungsreise für Körper, Geist und Seele nach Bad Waldliesborn vom 10.05. – 17.05.2010. sind z. B. noch einige Plätze frei. Interessenten können sich melden bei der Caritas in Warendorf unter Tel. 02581/945948, in Beckum 02521/8401205, in Ahlen 02382/893124.
Die hauptamtlichen Mitarbeiter Anne Klemann, Gabriele Kemper sowie Anna Maria Lohmüller von den Caritasverbänden im Kreis Warendorf betonen, dass das auf die Interessen von Senioren/-innen ausgerichtete Reiseprogramm ohne die Ehrenamtlichen nicht durchführbar wäre. Deshalb sind sie den Ehrenamtlichen für die geleistete engagierte Arbeit sehr dankbar und freuen sich, dass alle bereit sind, ihr Ehrenamt fortzuführen.

Bildunterschrift: Sie begleiten Senioren/-innen auf den attraktiven Erholungsreisen: Die Ehrenamtlichen Helfer/-innen der Caritasverbände bei ihrem Treffen auf Hof Lohmann.
Klick für mehr zum Artikel: Seniorengerechtes Reiseprogramm ohne Ehrenamt?!
Kategorie: Presse-Informationen | Montag, den 12. April 2010
Elisabeth Kleinebrink erhält Ehrenzeichen in Gold
“Wenn sich jemand über so viele Jahre uneigennützig und ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzt, ist eine Würdigung und Ehrung dieser Arbeit auch ein Zeichen der Anerkennung und Dankbarkeit aus dem Caritasverband.”
Im Auftrag des Vorstandes des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf überbrachte Josef Hörnemann anlässlich eines besinnlichen Nachmittages der Helferinnen im Caritas-Kleiderladen Frau Elisabeth Kleinebrink Grüße und Ehrung des Deutschen Caritasverbandes.
Nach einem Wortgottesdienst mit Pfarrer Walter Schüller waren die Ehrenamtlichen zu Kaffee und Kuchen ins Pfarrheim St. Laurentius eingeladen. Dort galt es u. a. Abschied zu nehmen.
Für über 25jährige aktive Mitarbeit im Caritas-Kleiderladen (früher Kleiderkammer), die sie zum Ende des vergangenes Jahre beendet hatte, wurde Elisabeth Kleinebrink mit dem Caritas-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. In der Würdigung für dieses überzeugende Beispiel christlichen Handelns betonte Josef Hörnemann, dass Projekte wie der Caritas-Kleiderladen nur mit solch uneigennützigem und unermüdlichem Einsatz akriver Mitbürger/-innen möglich sei. Elisabeth Kleinebrink habe sich über ihre regelmäßigen Einsätze im Laden hinaus zwar immer bescheiden im Hintergrund gehalten, über die viele Jahre hinweg habe sie aber immer wieder die Organisation und den Betrieb des Kleiderladens mit guten Ideen bereichert und auf diese Weise auch dazu beigetragen, dass der Laden heute noch existiere. Er sei sicher, dass sie diese Ehrung verdient habe und freue sich deshalb, sie ihr überreichen zu dürfen.
Im Caritas-Kleiderladen wird montags, dienstags und mittwochs von den ehrenamtlichen Helferinnen gespendete Second Hand Oberbekleidung zu traumhaftgünstigen Preisen verkauft. Für viele Familien in Warendorf, die aufgrund von Hartz IV -Bezug oder wegen sonstiger finanzieller Engpässe nicht viel Geld für Bekleidung übrig haben, ergibt sich dadurch eine willkommene Möglichkeit - oft die einzige Chance - Kleidung zu erwerben.
Der Caritasverband teilt mit, dass das Spendenaufkommen für den Kleiderladen aktuell erfreulich gut sei. Er bittet darum, Kleiderspenden nur zu den Öffnungszeiten dort abzugeben, die in der Presse veröffentlicht sind. Wie eigentlich immer freuen sich die aktiven Helferinnen aus allen christlichen Gemeinden der Stadt auch jetzt, wenn weitere Freiwillige dazukommen, die in entsprechenden Abständen Zeit finden, dass Sortiment in Ordnung zu halten, Ladenhüter aus zu sortieren oder die Öffnungszeiten zu betreuen. Interessierte melden sich bitte beim Caritasverband oder bei Frau Irene Postler, Tel.: 3856.

Bildunterschrift: Mit Elisabeth Kleinebrink ( r.) freut sich Teamsprecherin Irene Postler über die Auszeichnung mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Caritasverbandes
Klick für mehr zum Artikel: Grosse Ehrung für Einsatz im Caritas-Kleiderladen!
Kategorie: Presse-Informationen | Montag, den 12. April 2010
Erziehungsberatungsstelle erweitert Angebot
Das kennen viele Eltern: Schon kleine Kinder unterscheiden sich in ihrer Persönlichkeit erheblich. Kein Kind ist ständig ausgeglichen, folgsam und zufrieden. Es gibt aber Kinder, die erheblich schneller als ihre Altersgenossen die Geduld verlieren, in Wut geraten oder sich nur schwer von Erwachsenen anleiten lassen. Rückzug aus dem gemeinsamen Spiel, Wutanfälle, sich nicht an Regeln halten sind Beispiele für häufige Klagen von Eltern und Erziehern. Die Kinder leiden selbst unter diesen Konflikten, kommen aber aus ihrem Verhaltenskreislauf nicht heraus. Ihre Eltern sind darüber ebenso unglücklich - und ratlos.
Die Erziehungsberatungsstelle des Caritasverbandes im Kreisdekanat Warendorf e.V. bietet seit jeher Beratung für die betroffenen Familien an. Aufgrund des gehäuften Auftretens dieser Schwierigkeiten schon im Vorschulalter wird das Angebot nun erweitert:
“Wichtig ist, dass wir die Kinder frühzeitig erreichen”, betont Dipl.-Psychologin Andrea Froböse, Leiterin der Erziehungsberatungsstelle. “Die Verhaltensweisen würden sich sonst immer weiter verfestigen. Dann sind schulische Probleme oft vorprogrammiert.” Sie weist darauf hin, das die Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle in vielen Familienzentren Sprechstunden abhalten, “so können sich Eltern inzwischen noch unkomplizierter an uns wenden”.
Der Beratungsablauf ist erprobt: Es wird zunächst gemeinsam mit den Eltern nach den Ursachen für die Verhaltensschwierigkeiten geforscht, aber auch nach individuellen Stärken und Veränderungsmöglichkeiten. Auf eine entwicklungspsychologische Diagnostik des Kindes erfolgt dann eine individuelle Beratung.
Neu ist nun das dazugehörige Gruppenangebot: Dipl.-Sozialpädagogin Mechthild Pawlowski erklärt: “Eine Elterngruppe wird die Eltern für die typischen Erziehungssituationen stärken, in denen diese Kinder eine besondere Anleitung und Strukturierung brauchen”. Kombiniert wird die Gruppe dann mit einer Reihe von Mutter-Kind-Treffen.
Und Mechthild Büscher, ebenfalls Dipl.-Sozialpädagogin, ergänzt: “Die Eltern können die Verhaltenstipps direkt ausprobieren, sich gegenseitig unterstützen, aber auch gemeinsam mit ihren Kindern Spaß erleben und schöne Erfahrungen machen. Die Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung ist ein wichtiges Element in dieser Beratung.”
Sofern die Eltern einverstanden sind, wird das pädagogische Vorgehen auch mit der Erzieherin im Kindergarten abgesprochen. Alle Beteiligten können dann in die gleiche Richtung arbeiten.
Das neue Beratungsangebot wird von den Dipl.-Sozialpädagoginnen M. Pawlowski und M. Büscher gemacht, die beide auch Sprechstunden in den Familienzentren abhalten. Die Beratungszeiten hängen in den Familienzentren Warendorf, Freckenhorst, Beelen, Sassenberg, Telgte und Ostbevern vor Ort aus.
Die Beratungsstelle ist telefonisch zu erreichen unter 02581 / 63 65 82.
Persönliche Anmeldung: Kirchstr. 6, Warendorf Mo.-Do. von 9.00 – 12.00 und 14.00 – 16.00 Uhr, Fr. von 9.00 – 12.00 Uhr.

Bildunterschrift:
Sie stellten ein neues Beratungsmodul in der Caritas - Erziehungsberatung vor:
v.l. Mechthild Büscher, Andrea Froboese und Mechthild Pawlowski (Foto – caritas).
Klick für mehr zum Artikel: Zappelphilipp und Trotzkopf frühzeitig erreichen!

Caritas-Deutschland
Alte Menschen sind Experten fürs Leben. Sie haben viel erlebt und durchlebt. Mit ihrer Erfahrung bereichern sie die Gesellschaft. In diesem Caritas-Blog beschreiben 52 Autorinnen und Autoren abwechselnd jede Woche eine andere Seite des Lebens im Alter.
Caritas Weblog
Aktuelle Artikel im Caritas-Weblog zum europäischen Jahr gegen Armut: